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Presse und Veröffentlichungen

Kapitulation als Wendepunkt im Leben Gingko 6/10

Der Kampf gegen sich selbst Comed 12/09

Die Innere Familie als Wegbegleiter Ginko Magazin 2/09

Energetische Ursachen von Erkrankungen des Bewegungsapparates Comed 12/08

Konflikte im Innen lösen HNA 18.04.08

Phantomschmerz HNA 19.09.08

Psychosomatik und Naturheilkunde HNA 20.04.07

Verbesserung der Wahrnehmung

Das Zusammenspiel in der Energieheilkunde

Gefühle beeinflussen unseren Stoffwechsel HNA 31.10.2007

I Ging und genetischer Code

Mit Shiatsu und Chakra-Arbeit frei von Flugangst Comed 01/02

Shiatsu mit Farben DAO 02/94

Wie entstehen psychosomatische Krankheiten?

 

Kapitulation - als Wendepunkt im Leben 

Kennen sie das? Es gibt Situationen im Leben, da funktioniert gar nichts mehr. Alles was vorher klappte, gut war, greift nicht mehr. Man versteht die Welt nicht mehr. Es heißt, jeder Mensch erlebe solche Situationen 3 – 4-mal in seinem Leben.

Bei mir fing es 2005 an. Die Dinge die vorher sehr gut funktionierten, funktionierten plötzlich nicht mehr. Zunächst schleichend, dann unumstößlich, sichtbar. Ich war aufgefordert etwas zu verändern. Ich suchte nach Blockaden, machte Energiearbeit, löste, ließ los, löste. Schließlich praktiziere ich seit über 25 Jahren Energiearbeit. Da wird sich doch eine Lösung finden. Es tat gut, es veränderte sich auch etwas, Kollegen unterstützen mich, aber entscheidendes passierte nicht. Ich hatte zwischendurch viele schöne Glücksmomente, doch der Durchbruch ließ auf sich warten.

Was tut man, wenn loslassen nicht hilft, wenn man selbst die Antwort nicht kennt und auch Kollegen einem nicht wirklich weiter helfen können? Man übt sich in Geduld. Man fühlt sich wie eine Raupe im Kokon, die darauf wartet, dass sich etwas wandelt, sich der Kokon öffnet und man als wunderschöner Schmetterling hinaus fliegt.

Hier liegt auch schon der Hinweis auf die Lösung. Solange man darauf wartet, dass sich etwas wandelt, solange kommt man keinen Schritt weiter. Die Raupe muss sich in einen Schmetterling wandeln. Das hieß ich musste mich wandeln, muss werden, wozu ich geboren bin, damit ich fliegen kann. Doch wie geht das, wer bin ich wirklich? Diese Frage kann uns keiner beantworten. Diese Antwort können wir nur tief in uns selbst finden. Wir können Anregung, Inspiration von außen erhalten, aber niemals die Lösung. Dieser Prozess hat auch nichts mehr mit loslassen zu tun. Er geschieht durch Kapitulation. Kapitulation ist ein vollständiges Aufgeben. Bei einer Kapitulation gibt man zu, dass man gescheitert ist. Dieses Scheitern wird zur Neugeburt, wenn man sich ganz in Gottes Hand begibt, sich dem Leben anvertraut, jede Angst fallen lässt. Dabei half mir die Frage: Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Wenn das Schlimmste, was passieren kann seinen Schrecken verliert, ist die Angst plötzlich weg. Neue Wege können sich öffnen, wenn wir aufhören nach neuen Wegen zu suchen, wenn wir es zulassen, dass sie in uns geboren werden, zum richtigen Zeitpunkt aus uns heraus wachsen.

Ich wünsche allen den Mut im Leben an den entscheidenden Punkten zu kapitulieren und, dass wir Menschen sind, die - wie Piccasso es ausdrückt -: „sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht - menschlich beschränkt und eingeengt - das Ziel bestimmen.“

Heute ist alles wieder gut. Im Nachhinein betrachtet, war alles zur richtigen Zeit da, hat sich alles auf wunderbarer Weise gefügt, sich zum Besseren gewandelt. Das Leben ist spannend, leben wir es!

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Der Kampf gegen sich selbst

Unterdrückte emotionale Wahrnehmung und Krankheit 

Schmerz und Wahrnehmung sind unmittelbar miteinander verbunden. Wir sehen, hören oder fühlen etwas, das uns körperlichen oder seelischen Schmerz zufügt. Wir wollen diesen Schmerz nicht spüren. Nur nicht wahrnehmen, es tut zu weh, hoffentlich ist es bald vorbei, war alles nur ein Traum. Wir schalten unsere Wahrnehmung ab. Dieses abschalten der sinnlichen Wahrnehmung hat weit reichende Folgen. Es beeinflusst unsere Zellfunktion, unsere Gesundheit, unsere Fähigkeit Glück und Fülle zu erleben. Es macht unser Leben grau und trist, bis hin zu Depression, Angstattacken, Stress und Aggressionen. Finden diese negativen Gefühle kein Ventil im außen, leben wir sie im Innen in Form von Bluthochdruck, Allergien, Multiple Sklerose, Krebs und anderen Krankheiten. 

Wie kann dies geschehen.

Schauen wir uns diesen Prozess einmal genauer an:

Als Kind machen wir drei negative Grunderfahrungen:

  • Wir erfahren Ablehnung, wenn wir etwas tun, was andere nicht möchten.
  • Wir kennen unseren Platz nicht.
  • Wir kennen keine angemessenen Reaktionen auf die Handlungen anderer. 

Anders ausgedrückt, wir erleben viele sinnliche Eindrücke. Für dieses innere Erleben müssen wir aber erst Ausdrücke finden. Das ist meistens ein schmerzhafter Prozess.

Ähnlich wie beim Laufen lernen fallen wir oft hin. Wir müssen wieder aufstehen, fallen erneut hin und stehen wieder auf. Dabei lernen wir immer besser und geschickter zu laufen, können immer mehr Bewegungen miteinander koordinieren, uns immer besser unterschiedlichen Situationen anpassen.

Kein Kind ist bisher ohne Verletzungen aufgewachsen und kein Mensch ist durch seine ersten Lebensjahre gegangen, ohne seelische Schmerzen erlitten zu haben. Diese Erfahrungen gehören zum Leben dazu.

Wie wir mit diesen Erfahrungen umgehen, sie verarbeiten und was wir aus Ihnen lernen hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. 

Nehmen wir ein Beispiel:

Paul ist 14 Jahre alt und hat sich in Anna verliebt.

Sein Herz pocht, der Puls rast und in seinem Kopf kreisen alle seine Gedanken um Anna. Es ist seine erste Erfahrung mit der Liebe und er weiß gar nicht so recht was mit ihm geschieht. Mal ist er ganz hoch oben im siebten Himmel und mal ist er ganz unten. Was passiert gerade mit ihm?

Wie wird er seine Gefühle für Anna ausdrücken, sich ihr nähern, ihr zeigen, dass sie etwas ganz besonderes für ihn ist? 

Wenn er gelernt hat, Gefühle seien ein Zeichen von Schwäche, wird es ihm schwer fallen, ihr seine Gefühle zu zeigen. Er wird mehr indirekte Wege finden sich mitzuteilen. Wenn er diese Gefühle nicht zugeben, nicht zeigen kann, wird sich dies zunächst in kleinen Grobheiten zeigen. Er wird ihre Nähe suchen und sie gleichzeitig von sich weg stoßen. Er wirft ihr eine Eichel an den Kopf, zieht ihr an den Haaren oder nimmt ihr den Schulranzen weg, so dass sie ihm hinterher rennen muss. Man hatte ihm beigebracht Mädchen seien doof und Gefühle zeigen sei Schwäche, und nun dieses Chaos in ihm.

Wenn er gelernt hat, dass man Leistung bringen muss um Liebe zu bekommen, wird er ihr helfen wollen, zeigt, was für ein toller Hecht er ist, was er alles leisten kann. Er wird seine Leistungsfähigkeit auf unterschiedliche Art und Weise zur Schau stellen, sich die unmöglichsten Sachen ausdenken um sie zu beeindrucken, je nachdem, was zu Hause oder bei seinen Freunden gut angekommen ist. Dabei wird er sich hoffnungslos überfordern und erschöpfen, denn wer kann schon auf Dauer Hochleistungen vollbringen. 

Hat er gelernt, dass Hilfsbereitschaft, Einfühlsamkeit und Zuhören gut ankommen, wird er der hilfsbereite Junge sein, der alles tut um ihre Gunst, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Er ist der Kavalier, der sie verwöhnt und hofiert. Der alles tut, nur damit sie sich wohl fühlt. Dabei wird er sehr auf sie achten und sich selbst dabei in den Hintergrund stellen und manchmal sich selbst ganz vergessen. 

Was er aber am wenigsten tun wird ist, einfach er selbst zu sein.

Er möchte Anna erobern, er möchte ihr gefallen, er möchte wieder geliebt werden. Abgelehnt zu werden fügt ihm Schmerz zu, seelischen Schmerz zu. Also tut er alles um sich selbst vor diesem Schmerz zu schützen. Er offenbart seine Liebe so, wie er denkt, dass es Anna gefällt.

Für den Notfall - sie liebt ihn nicht -, lässt er ein Hintertürchen offen. Ich mag dich, aber nur ja nicht sagen: „ich liebe Dich“. 

Dies führt früher oder später automatisch zu Ent - Täuschungen.

Bei Anna, wenn sie feststellt, dass Paul gar nicht so ist, wie sie ursprünglich gedacht hat, sie nicht weiß, wer er eigentlich ist, welches Bild von ihm stimmt.

Bei Paul, weil er nicht er selbst war, er die falschen Signale gesendet hat, er sich überfordert oder vergessen hat, er auf Dauer sich von den Erwartungen, die er in Anna geweckt hat, überfordert fühlt, es nicht so gut läuft, wie er es sich gedacht hat. 

Anna hat wahr-genommen, was Paul wahrgegeben hat. Paul hat die Dinge wahrgegeben, von denen er dachte, dass sie gut bei Anna ankommen, oder was er gefahrlos von sich zeigen kann.

Was er dabei außer Acht gelassen hat ist der Schmerz, den er fühlen wird, wenn er feststellt, dass er nicht um seiner selbst willen geliebt wurde, sondern das Bild, das Anna von ihm hatte.

Und wenn die Liebe eines Tages vorbei sein sollte, wird er sie sich aus dem Herzen reißen, denn der Schmerz einer enttäuschten Liebe tut sehr weh. Und wie sollte man auch anders damit umgehen? 

Was hat das alles mit Wahrnehmung, Zellfunktion, Depression und Krankheit zu tun? 

Gefühle lösen jede Menge biochemische Prozesse im Körper aus. Sie haben Einfluss auf den Herzschlag, zeigen sich als Glückgefühl, dass uns lange wach und munter hält, sie steigern unsere Leistungsfähigkeit und bereiten gute Laune.

Oder sie sind wie ein Schlag in die Magengrube, von dem wir uns nur schwer erholen, der in uns den Wunsch weckt, davon zu laufen, sich unter der Bettdecke zu verstecken oder in ein Mäuseloch zu verkriechen und nie wieder hervorzukommen. 

Meistens versuchen wir den Schmerz, den die verletzten Gefühle hinterlassen zu verdrängen. Wir lenken uns ab, schimpfen auf den Anderen, bagatellisieren das innere Drama, suchen nach Erklärungen, bauen Illusionen auf, betäuben uns mit Aktivitäten oder Süchten und versuchen auf jede erdenkliche Art diesen Schmerz los zu werden.

Wenn wir eine Erfahrung unterdrücken oder Schmerz nicht mehr wahrnehmen möchten, blockiert der Thalamus die Weiterleitung der Empfindungen an die Großhirnrinde.

Die Großhirnrinde hat die Aufgabe, die unterschiedlichen Informationen zusammenzusetzen, auszuwerten und den nächsten Schritt, die nächste Lernerfahrung, den nächsten Bewusstseinssprung einzuleiten.

Eine unterdrückte oder ausgeblendete Wahrnehmung verhindert diesen Schritt.

Wenn Anna Freude unterdrückt, weil sie Enttäuschungen durch Paul vermeiden will („Freue dich nicht zu früh“), werden im Hypothalamus keine Releasinghormone freigesetzt, die die Bildung von Glückhormonen wie Serotonin, Glukorkortikoide, Endomorphine dergleichen anregen. Ihre Welt wird grau. Sie erlebt weniger Enttäuschungen, weil sie weniger vom Leben erwartet, kann aber auch nicht mehr so intensiv fühlen und lieben.

Wenn Paul seine Angst, nicht genug zu leisten, beiseite schiebt, werden in der Nebenniere weniger Aktionshormone, wie z.B. Adrenalin, gebildet. Er hat nicht mehr so viel Power, fühlt sich kraftlos und leistungsschwach. Er fängt an abzuhängen, hat null Bock. Die Spirale der Enttäuschungen dreht sich weiter. Anna, wird lernen, dass sie ihre Vorfreude noch mehr unterdrücken muss, um nicht schon wieder enttäuscht zu werden und Paul lernt, dass es anderen eh egal ist, ob er stark oder schwach ist.

Was passiert, wenn wir aus Furcht vor dem Schmerz unsere Fähigkeit zu lieben und Freude zu empfinden unterdrücken beschreibt Khalil Gibran so: [Ihr werdet] „In die Welt ohne Jahreszeiten ziehen, wo ihr lachen werdet, aber nicht aus vollem Herzen, und weinen, aber nicht aus tiefster Seele.“ 

Damit diese Spirale der unterdrückten Wahrnehmung, Freude und Aktivität unterbrochen wird, ist es notwendig sich der Wahrnehmung und damit auch der Empfindung von Schmerz und Freude zu stellen.

Wir müssen bereit sein uns auf das ganze Fühlen, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken einzulassen, damit wir unsere Freiheit zurückgewinnen. Die Freiheit selbst zu wählen, wie wir auf eine Situation reagieren, welche Bedeutung wir ihr schenken, wie wir sie beurteilen oder bewerten.

Zwei Beispiele:

Vorfreude

Ich kann sagen, dass ich mich nicht zu früh freuen will, um Enttäuschungen zu vermeiden. Ich kann mich jedoch auch dazu entscheiden dass 3 Tage Vorfreude drei Tage Freude sind, die eine Enttäuschung von 1 – 2 Stunden alle mal aufwiegen. Dies klappt aber nur, wenn ich bereit bin die Enttäuschung auch los zu lassen.

Verspätung

Ich kann mich über eine Verspätung ärgern. Keiner sieht es und nur ich leide.

Oder ich kann mich entscheiden in dieser Zeit etwas Sinnvolles zu tun, meine Zeit zu genießen. Der andere muss dann eben warten bis ich soweit bin oder hat für diesen Tag Pech gehabt. 

Durch die Arbeit mit der Wahrnehmung kann die Verbindung zum Großhirn wieder hergestellt werden. Mit Hilfe des kinesiologischen Tests können wir feststellen, welche Wahrnehmungen vom Thalamus unterdrückt werden oder Stress auslösen.

Wenn der Thalamus die Weiterleitung der Wahrnehmung unterdrückt wird dies beim kinesiologischen Test durch eine Stressreaktion deutlich. Beim Hören zeigt sich dies z.B. im Abschalten der Ohren. Als nächstes können wir überprüfen, wie die getestete Person auf laut und leise, auf die unterschiedlichen Vokale reagiert. Reagiert der Patient z.B. auf das U mit Stress, zeigt dies, dass Nieren- und Blasenmeridian beim Hören nicht mehr mit Energie gespeist werden. Meridiane sind Energieleitbahnen, die durch den Körper fließen und den Organen oder bestimmten Körperbereichen Energie zuführen. Die Nebenniere wird nicht mehr angeregt und die Produktion der in ihr gebildeten Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin sinkt. Der Mensch bildet wenig Aktionshormone, wird faul und bequem und hat weniger Kraft sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Da die Nieren- und Blasenmeridiane mit Angst und Übermut verbunden sind kann es zu Fehleinschätzungen von Situationen mit den damit verbundenen Risiken kommen. Wird in dieser Situation im Kleinhirn das Überlebensprogramm aktiviert kommt es zur plötzlichen Entladung von Aggressionen.

Durch ein „Einschalten“ der Wahrnehmung wird die Wahrnehmung wieder durch den Thalamus geleitet und der Patient reagiert auf das U nicht mehr mit Stress. Der Nieren- und Blasenmeridian wird über die sinnliche Wahrnehmung aktiviert, die Nebenniere wird zur Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin angeregt, der Klient kann wieder besser situationsspezifisch reagieren.

Ähnlich ist es mit den anderen Sinnesorganen. Das Auge hat z.B. Rezeptoren für das Sehen von Farben. Reagieren wir auf eine Farbe nicht oder mit Stress, wird der mit dieser Farbe verbundene Meridian nicht aktiviert. Als Folge davon reagieren bestimmte Organe zu stark oder zu schwach auf die sinnliche Wahrnehmung. Wenn der Thalamus jetzt wieder die Weiterleitung der Information an die Großhirnrinde dämpft, hängen wir wieder im Kleinhirn und im Limbischen System fest. Wir reagieren aus dem Überlebenskampf und aus dem Gefühl. Der schöpferische Umgang mit Gefühlen ist nicht mehr möglich. Auch beim Sehen und den anderen sinnlichen Erfahrungen kann man mit Energieheilkunde und Kinesiologie die Weiterleitung der Wahrnehmung an die Großhirnrinde wiederherstellen und die Verarbeitung der sinnlichen Erfahrung positiv beeinflussen. 

Natürlich können noch weitere Situationen auftreten, in denen der Patient mit Stress auf sinnliche Erfahrungen reagiert. Je mehr Situationen „geklärt“, das heißt bearbeitet werden, umso mehr generalisiert sich die gemachte Erfahrung auch auf andere Bereiche. Das heißt sein Stressverhalten auf Gefühle, die mit Schmerz verbunden sind wird sinken, er findet kreative Lösungen und konstruktive Auswege aus seinem Dilemma. Als Folge wird er immer mehr bereit sein schmerzhafte Gefühle auszuhalten. Er kann lernen wie er sie zu seinem Wachstum nutzen kann und macht dadurch immer intensivere und beglückendere Erfahrungen in seinem Leben. 

Ein weiterer wichtiger Schritt im Umgang mit unseren Gefühlen ist, dass wir lernen wie fühlen tatsächlich funktioniert und wie wir unsere Gefühle positiv beeinflussen können. Es ist eben nicht egal was wir denken, wie manche Leute meinen. Nicht nur unsere kognitiven Fähigkeiten brauchen eine Schulung, auch unsere Gefühle brauchen unsere Unterstützung, damit wir Situationen und Gefahren richtig einschätzen und beurteilen lernen. Nur so haben wir eine Chance, dass es uns in Zukunft auch emotional besser gehen wird. Dann können unsere Gefühle auch ihre eigentliche Aufgabe erfüllen. Sie besteht darin unser Überleben und unsere Zukunft abzusichern, uns fühlen zu lassen, was uns gut tut und von was wir lieber lassen sollten.

Gesteuert werden die Gefühle vom Emotionalhirn, zu dem unter anderem das limbische System gehört. In der Evolutionsgeschichte ist das limbische System nach dem Kleinhirn und vor dem Großhirn entstanden. Es dient dazu unser Überleben und unsere Zukunft zu sichern. Der frühe Mensch hat die Erfahrung gemacht, dass dies am effektivsten in Gruppen geschieht. Von daher ist eine wichtige Aufgabe des Emotionalhirns auch die Integration in Gruppen sicher zu stellen. Wohl gemerkt, beim Emotionalhirn geht es um die Sicherung des Überlebens, der Zukunft und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe um diese Zwecke leichter erfüllen zu können. Beim Emotionalhirn geht es nicht darum, das Anna und Paul miteinander glücklich werden. Das sind Wünsche und Bedürfnisse, die mit dem Großhirn verbunden sind. Das Großhirn ist Träger unseres Bewusstseins, mit dem Wunsch nach immerwährendem Glück und immerwährender Zufriedenheit.

Durch die unterschiedliche Zielsetzung zwischen Großhirn und Emotionalhirn passieren entscheidende Dinge:

  1. Das Großhirn möchte gute Gefühle erleben und unangenehme Gefühle vermeiden. Es beurteilt unangenehme Gefühle als negativ und reagiert darauf in derselben Art und Weise wie es auf Schmerz reagiert. Emotionaler und körperlicher Schmerz lösen dieselben körperlichen Reaktionsketten aus.
  2. Der Thalamus (ein Teil des Zwischenhirns) will das Großhirn vor Schmerz schützen. Es dämpft die Weiterleitung der Sinnesreize, die den Schmerz verursachen. Der Schmerz wird dadurch für uns kaum mehr bewusst wahrnehmbar. Wir hören, sehen, riechen oder fühlen etwas, reagieren aber nicht darauf.
  3. Wenn das Großhirn unsere Wahrnehmung nicht mehr auswertet, weil der Thalamus den Zugang zum Großhirn blockiert, kann der Mensch nur auf die Informationen des Kleinhirns und des Emotionalhirns zurückgreifen.
  4. Das Emotionalhirn hat die Aufgabe, unser Leben, unsere Zukunft und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu sichern. Das Emotionalhirn unterstützt das Kleinhirn, indem es die für die Verteidigung notwendigen Gefühle auslöst. Das heißt sämtliche Gefühle von Zuneigung, Verständnis und Freundschaft werden ausgeschaltet. Gefühle von Bedrohung, Selbstbehauptung und Furcht werden aktiviert. Erst wenn die Situation bereinigt ist können nach und nach wieder positive Gefühle für den anderen empfunden werden. Dies dient unserem Schutz, damit wir die Kraft haben uns mit vollem Einsatz zu verteidigen.
  5. Durch die Unterdrückung der Wahrnehmung im Thalamus kann das Großhirn diese Empfindung nicht mehr an der Realität überprüfen. Es ist vom Informationsfluss abgeschnitten. Wir haben in Stresssituationen das Gefühl „sterben zu müssen“ wenn die angstbesetzte Situation eintritt. Wenn sie mich verlässt, abweist… sterbe ich. Wenn ich den Job verliere, mein Tun gesehen wird, ich blamiert bin, sterbe ich… Wir reagieren aus dem Affekt und nicht aus dem Bewusstsein der Situation heraus. Situationen beginnen schneller zu eskalieren.

Ein kreativer Umgang mit der Wahrnehmung, ein kreatives Lernen durch den Schmerz ist kaum noch möglich. Wir erleben ein Gefühlschaos, das der tatsächlichen Situation nicht angemessen ist. Wir fühlen uns unseren Gefühlen hilflos ausgeliefert. Gleichzeitig können wir die Chancen, die sich uns bieten nicht nutzen.

Wir suchen z.B. eine neue Wohnung. Ein Freund erzählt uns, dass ein Arbeitskollege umziehen will. Wir kommen gar nicht erst auf die Idee nachzufragen, ob dies evt. eine Möglichkeit für uns ist. Wir haben durch die Ausblendung von Wahrnehmung auch den Zugang zu den schönen Dingen des Lebens verloren. Dies wirkt sich verheerend auf unser Leben aus, indem es unsere Lebensqualität, unsere Fähigkeit Freude und Glück zu empfinden mindert. 

Das ist jedoch noch nicht alles. Wenn wir, wie viele Menschen, noch die Gabe haben mit Selbstkritik nicht zu sparen und uns regelmäßig schelten; was habe ich denn da wieder gemacht, das kann ja auch nur mir passieren, bin ich denn total blöd etc., greifen wir uns selbst an. Das Großhirn weiß um diese Beurteilung über sich selbst. Für das Kleinhirn und das Emotionalhirn ist dies wie ein Angriff von außen. Die negative Beurteilung wird vom Emotional- und Kleinhirn als Schmerz und damit als körperlicher Schmerz wahrgenommen. Sie regieren darauf, als wenn uns ein Feind angreift.

Dadurch wird eine ganze Kettenreaktion ausgelöst.

*            Das Emotionalhirn möchte, dass du diesen Schmerz vermeidest. Deshalb möchte es, dass du dich von dir selbst fernhältst.

*            Wenn du etwas nicht vermeiden kannst bekämpfst du es. Da du dich selbst nicht von dir selbst fernhalten kannst bekämpfst du dich.

*            Wenn man ein wildes Tier nicht bekämpfen kann, läuft man vor ihm weg. Also läufst du vor dir selbst davon, weil du dich selbst nicht besiegen kannst. In diesem Zustand gibt man sich auf und resigniert. Du verlierst deine Kraft, du schwächst deine Abwehr, weil du erfolglos gegen dich selbst kämpfst.

*            Wenn auch das nicht hilft stelle ich mich tot, ähnlich wie ein Kaninchen, das nicht mehr weglaufen kann. Dir wird alles egal und du resignierst komplett.

Das Emotionalhirn kämpft um dein Überleben zu sichern. Es glaubt du wirst körperlich angegriffen. Es hat nicht das Unterscheidungsvermögen des Großhirns. Es kämpft also um dein Leben.

Da du gegen dich selbst kämpfst, kannst du nicht gewinnen. Du wirst depressiv, krank und / oder süchtig.

Du bist erfolgreich im Kampf gegen den Feind, wenn der Feind stirbt, der dein Überleben bedroht. Du warst erfolgreich im Kampf gegen dich selbst, wenn du stirbst. Wir Menschen haben das erfolgreich praktiziert, wenn wir an Krebs sterben. Das heißt nicht, dass eine konstruktive Selbstkritik nicht gut und hilfreich ist. Sie ist notwendig, um aus Erfahrung zu lernen. Aber eine permanente Selbstverurteilung macht dich schwach, krank und hilft auch nicht bei der Lösung deiner Probleme. 

Die Lösung für dieses Missverständnis zwischen Großhirn und Emotionalhirn kann nur vom Großhirn ausgehen, da das Großhirn in der Evolution nach dem Emotionalhirn angelegt wurde. Es verarbeitet Informationen bewusst. Nur durch eine andere Beurteilung der Situation durch das Großhirn kann das Emotionalhirn seine Aufgabe erfüllen. Damit es uns emotional besser geht, ist es essentiell wichtig, dass das Großhirn lernt nur noch Situationen als Angriff zu beurteilen, die tatsächlich einen Angriff auf unser Leben darstellen.

Die Aufgabe des Großhirns ist es Probleme durch Analyse, Bewusstsein und konzeptionellem Denken zu lösen und nicht Dinge als gut oder schlecht zu beurteilen. Sie sind wie sie sind. 

Um den Teufelskreis des Gefühlschaos zu durchbrechen sind folgende Dinge notwendig:

Die Wahrnehmung muss das Großhirn wieder erreichen, damit unsere verdrängten Gefühle wieder in unser Bewusstsein kommen, wir sie überprüfen, analysieren und neue Strategien entwickeln können, damit wir schöpferische Menschen werden, die aus ihren Fehlern lernen.

Ein Weg ist unsere Wahrnehmung zu erweitern, die Selektion der Wahrnehmung im Thalamus aufzuheben. Ein anderer Weg ist, den Schmerz, den diese enttäuschten Gefühle verursacht haben zu fühlen und zu verwandeln.

Wenn wir aufhören Gefühle als gering einzuschätzen und den Verstand über zu bewerten, schützen uns Gefühle vor Gefahren, die unser Verstand noch gar nicht wahrnehmen kann. Ähnlich wie bei manchen Tieren, die die Gefahr teilweise schon Tage vorher spüren bevor sie eintritt und sich deshalb rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Jesus Worte: „Urteile nicht, auf das du nicht verurteilt wirst“, erhalten vor diesem Hintergrund eine ganz neue Bedeutung. Wenn wir lernen uns und andere nicht mehr zu verurteilen haben wir weitaus weniger Stress, bessere Gefühle und sind in jeder Hinsicht gesünder und glücklicher.

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Die Innere Familie als Wegbegleiter für unser Glück

Genauso wie wir mit der Geburt in eine Familie hineingeboren werden, genauso wird uns mit der Geburt eine „Innere Familie“ mitgegeben.
Die Innere Familie ist der Hort unserer inneren Geborgenheit und Liebe.
Die äußere Familie beeinflusst das Bild, dass wir von unserer Inneren Familie haben, genauso, wie unsere Innere Familie unser Leben in der äußeren Familie beeinflusst, z.B. ob wir Grenzen setzen können, selbstbewusst sind, den ganz alltäglichen „Wahnsinn“ als Herausforderung meistern, ihm gelassen gegenüber stehen oder daran zerbrechen.
Mit der Geburt haben wir eine Herausforderung in unser Leben gebracht, der wir uns stellen müssen, wenn wir unser Lebensglück finden wollen. Diese Herausforderung begegnet uns so lange, bis wir sie angenommen haben und sie erlösen. In meinem Horoskop steht der Mars, das männliche Prinzip in Opposition mit der Venus, dem weiblichen Prinzip. Die Opposition ist die Herausforderung diese unterschiedlichen, dualen Kräfte konstruktiv zu nutzen. In meinem Leben begegnete mir diese Herausforderung in Form von zwei Brüdern, einer jünger, einer älter, mit denen ich oft Stress hatte. Später begegnete mir diese Herausforderung in Form von Männern, die mir zunächst das Gefühl von Geborgenheit und Schutz vermittelten und später auf meine Kosten lebten oder mir die Verantwortung für sich selbst in den Schoss legten: „Du wirst das schon machen.“
Durch das Familienstellen konnte ich vieles verstehen und lösen. Ich kam aber nicht an den Kern des Problems. Der Kern lag in mir selbst und suchte Erlösung. Er lag in mir in Form
meines verletzten Inneren Kindes
meines göttlichen Kindes, zudem ich kaum mehr Kontakt hatte
meiner Inneren Frau, die mit der Aufgabe mich zu heilen, zu nähren und zu schützen total überfordert war
meines Inneren Mannes, dem die Innere Frau nichts zutraute und der mich deshalb auch nicht schützen und versorgen konnte
Durch den Kontakt mit meiner Inneren Familie fand ich zu mir selbst, entdeckte ich meine Fähigkeit mich selbst zu schützen. Ich stellte fest, wie gut ich für mich selbst sorgen kann, fand neuen Lebensmut und neues Urvertrauen. Das Leben wurde leichter, ich suchte nicht mehr im Außen, was man nur im Innen finden kann.

Die Innere Familie ist die archetypische Kraft in uns, die es zu erwecken und einzusetzen gilt.
Für Frauen ist die Innere Frau und das Innere Kind die Kraft, mit der sie der Welt begegnen und im Leben stehen; mit der sie sich im Außen zeigen und handeln.

Mit einer geschwächten Inneren Frau fühlen wir uns leer und schwach. Wir können uns selbst nicht mehr heilen und nähren. Wir werden krank.
Eine dominante Innere Frau lässt uns hart und distanziert erscheinen. Wir drohen an der Last des Lebens zu zerbrechen.
Ein verletztes Inneres Kind lässt uns launisch werden und verantwortungslos handeln, oder wir sind trotzig und aggressiv. Manchmal fühlen wir uns mit unserem Inneren Kind aber auch als die Schönsten oder Sozialsten und sind enttäuscht, wenn niemand das zu schätzen weiß. Wenn der Selbstausdruck allein aus dem Inneren Kind heraus nach außen tritt, wirkt dies bei einem Erwachsenen unreif und blasiert. Aus der Ganzheit der heilen Inneren Familie heraus wirken wir damit natürlich und charismatisch.
Der Innere Mann und das Göttliche Kind sind für die Frau Träger ihrer Spiritualität.
Der Innere Mann weiß uns zu schützen und zu ernähren. Das Göttliche Kind schenkt uns Lebensfreude und Urvertrauen. Beides sind Vorraussetzungen, damit wir unser Leben meistern, unser Inneres Kind Heilung und die Innere Frau Unterstützung findet.

Der Innere Mann und das Innere Kind sind die Kräfte des Mannes, mit denen er im Leben steht.
Ein geschwächter Innerer Mann hat wenig Durchsetzungskraft und wird leicht Opfer von Hohn und Spott.
Ein überforderter Innerer Mann vergisst die Menschen auf seinem Weg und tut einfach was er denkt. Er trägt für andere mit ohne zu fragen, ob sie dies auch wollen oder in dieser Art und Weise möchten. Dann wundert er sich, dass die Menschen um ihn herum ihn nicht unterstützen. Er fühlt sich allein und fragt sich, für wen er das eigentlich alles macht.
Sein krankes Inneres Kind ist launisch, trotzig, aggressiv oder depressiv. Manchmal glaubt er alles besser zu können oder der Größte zu sein und wundert sich, dass seine „genialen Ideen“ und seine „Hilfe“ bei anderen nicht ankommen.
Die Innere Frau und das Göttliche Kind sind Träger der männlichen Spiritualität.
Die Innere Frau im Mann trägt seine Fähigkeit zu heilen und zu nähren, vor allem, sich selbst zu heilen und zu nähren. Er lernt durch sie die Menschen in seiner Umgebung mit einzubeziehen. Er sieht, auf welche Weise seine guten Ideen seinen Mitmenschen dienen können und wird dadurch erfolgreich. Er trägt Verantwortung für seine Gesundheit und findet den Ausgleich zwischen Arbeit und Erholung, Beruf und Familie. Damit schützt er sich vor Stress und Herzinfarkt.
Sein göttliches Kind schenkt ihm Lebensfreude, Urvertrauen und Inspiration. Eine intakte Innere Familie hilft uns Meister unseres Lebens zu werden.

Bei der Arbeit mit der Inneren Familie in uns nehmen Seminarteilnehmer den Platz für die Mitglieder unserer Inneren Familie ein. Im Gegensatz zum Familienstellen hat die Innere Familie feste körperliche Positionen, die auch nicht getauscht werden können. Die von uns bestimmten Teilnehmer erleben für uns, wie es den einzelnen „Mitgliedern“ unserer Inneren Familie geht und drücken das für uns aus. Dadurch können wir in einen heilsamen Dialog mit diesen archetypischen Kräften treten.
Nachdem der Kontakt und die Zusammenarbeit hergestellt sind, leben sie in unserem Herzen weiter. Sie unterstützen uns im Einklang mit unserem Höheren Selbst. Wir können für uns selbst sorgen, uns schützen, heilen und pflegen. Unsere Innere Familie schenkt uns Urvertrauen, Lebensfreude, Inspiration und die Freude am Tun. Sie ist ein Hort innerer Geborgenheit und Liebe. Unsere Innere Familie lernt mit, wenn andere ihre Innere Familie stellen; die anderen lernen mit, wenn wir unsere Familie bewusst wahrnehmen und sie heilen.

Unsere Innere Familie kann uns als Ratgeber in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Einmal in Kontakt mit der Inneren Familie, können wir sie ein Leben lang um Rat fragen. Wir erfahren dann die Aspekte unseres Problems aus den unterschiedlichen Perspektiven der jeweiligen Kraft (Innerer Mann, Innere Frau, Inneres Kind, Göttliches Kind). Wir können diesen Rat in unsere Entscheidung einbeziehen. Dadurch sind wir weniger auf Rat und Hilfe von außen angewiesen.
Wir leben mehr aus unserer eigenen inneren Weisheit und Mitte.

 

 Almut Resoma

Energetische Ursachen von Wirbelsäulenerkrankungen
Auswirkung von Störungen durch Chakren und Aura

Neben den zahlreichen schulmedizinischen Ursachen gibt es auch energetische Ursachen für Erkrankungen des Bewegungsapparates. Vor allem, wenn die Schulmedizin keine Heilung oder Linderung mehr bringt, sollte man überprüfen, ob die Ursache im energetischen Bereich liegt. Dies ist vor allem der Bereich der Aura, der Chakren und der Meridiane (Shiatsu und TCM).

Die Aura und die Chakren

Die Aura ist das energetische Feld des Menschen. Wie der Kuchen eine Form hat, in der er gebacken wird, enthält die Aura die energetische Form des Körpers. Ist die energetische Form des Körpers verletzt, so können die Zellen den Körper nicht mehr korrekt aufbauen. Wir können uns das ähnlich wie beim Kuchenbacken vorstellen. Ist die Kuchenform verbeult, kann auch beim besten Rezept nur ein verbeulter Kuchen heraus kommen. Die Aura enthält die Form, in welche die Körperzellen die Organe hinein bauen.
Ebenso führen Risse, Fehlstellungen der Chakren, energetische Verschiebungen und Belastungen zu einem Ungleichgewicht im Energiekörper des Menschen und in der Folge zu Belastungen oder Deformierungen der Wirbelsäule. Der Patient erlebt dann, dass trotz guter schulmedizinischer Behandlung seine Beschwerden weiter bestehen und der Arzt keine Erklärung dafür hat.
Durch die Aura- und Chakra-Arbeit kann die energetische Form wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt, energetische Belastungen aufgelöst, Risse geschlossen und Verschiebungen beseitigt werden. Der Patient hat eine gute Chance auf Beschwerdefreiheit.

Abb. 1: Die Aura ist ein energetisches Feld, das die Lebensenergie des Menschen trägt. Zusammen mit der DNA enthält sie alle Informationen, die für uns wichtig sind. Die Chakren sind Räder in der Aura, die die Aufnahme und Abgabe der Lebensenergie regulieren.

Wie kommt es zu Verletzungen des menschlichen Energiefeldes?
Durch Stress, emotionale Belastungen, Unfälle und Schocks kann es zu Schäden in der Aura kommen. Fremdenergien können dann ungehindert von außen eindringen. Diese Fremdenergien beeinträchtigen unser Wohlbefinden: Wir sind irritiert! Sie sind wie ein schlechter Geruch in der Wohnung. Wir fragen uns immer wieder, woher er kommt und können keine Ursache finden. Das lenkt uns ab, wir sind unkonzentriert, nehmen unsere Aufgaben nicht mit ganzer Aufmerksamkeit wahr, Fehler schleichen sich ein. Sie legen sich wie Nebelschwaden oder dunkle Wolken in unser energetisches Feld. Die Form des Körpers in der Aura verschmutzt. Wenn wir an das Beispiel der Kuchenform denken, wissen wir, dass eine verschmutzte Form die Qualität des Kuchens beeinflusst. Genauso beeinflusst die verschmutzte Aura die Qualität der Zellen und Organe.
Die Chakren, energetische Öffnungen in der Aura, werden dadurch belastet und in ihrer Funktion beeinträchtigt. Diese Störungen führen dazu, dass die energetische Form der Wirbelsäule verschmutzt und deformiert wird. Wirkt dauerhaft ein Sturm auf einen Baum ein, kann dieser nicht mehr gerade wachsen, ähnlich ergeht es dem Körper und der Wirbelsäule. Die Übertragung der Lebensenergie wird schließlich beeinträchtigt. Die Zellen bauen die Wirbelsäule unter dem Druck einer dauernden Belastung entsprechend schief auf.
Je nachdem, welches Chakra oder an welcher Stelle die Aura beschädigt ist, ist ein entsprechender Teil der Wirbelsäule beeinträchtigt. Umgekehrt lässt der Teil der Wirbelsäule, der geschädigt ist, Rückschlüsse darauf zu, in welchem Bereich sich die Ursachen für die Belastungen befinden. Nur wenn die Ursache gelöst ist, können Schmerzen dauerhaft weichen oder eine verformte Wirbelsäule sich in ihre ursprüngliche Form zurückbilden.
Die Ursache von Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule ist oftmals eine Fehlstellung der Chakren. Ihr Zustandekommen können wir uns wie folgt vorstellen.

Die Chakren haben unterschiedliche Aufgaben:

1. Chakra
Es steht für die Quantität unserer Lebensenergie, für unsere Erdung. Bei einem starken 1. Chakra stehen wir mit beiden Beinen im Leben.
2. Chakra
Es unterstützt uns, schöpferisch tätig zu sein. Wir können lustvoll geben und lustvoll nehmen, Sexualität genießen.
3. Chakra
Es ist der Ort, der unsere Gefühle steuert. Es ist dafür verantwortlich, ob wir unseren Platz in der Familie, im Freundeskreis oder im Beruf einnehmen, uns durchsetzen. Es hat damit zu tun, ob wir gesund sein wollen, uns dem Leben stellen, oder lieber das nächste Mäuseloch suchen, in dem wir uns verstecken können. Hier ist der Selbstwert zu Hause.
4. Chakra
Ein starkes viertes Chakra macht es uns leicht, uns selbst, das Leben und die Menschen zu lieben. Ist die Selbstliebe angegriffen, oder haben wir uns von der Liebe abgeschnitten, führt dies zu Deformierungen im vierten Chakra. Als Folge kann unser Herz krank werden.
Manche Menschen trauen sich z.B. nicht ihre Sexualität zu leben. Andere haben Angst, Komplimente oder Geschenke anzunehmen, weil sie sich dann verpflichtet fühlen. Sie können nicht glauben, dass es als Ausdruck von Wertschätzung für sie geschieht, oder sie haben Angst zu geben. Leiden wir unter solchen Gefühlen und Einstellungen, weichen wir in entsprechenden Situationen innerlich aus. Wir winden uns und versuchen uns zu entziehen. Gelingt uns dies nicht in der Situation, weichen wir energetisch aus. Das Chakra verschiebt sich, baut sich schief zur Wirbelsäule auf. Da das Chakra eine energetische Struktur ist, die wir uns ähnlich flexibel wie Wasser vorstellen können, passiert dies in einem Augenblick von Anspannung, ohne dass wir das merken. Handelt es sich nur um eine Situation oder kommen solche Situationen sehr selten vor, kann sich das Chakra nach der Belastung wieder gerade richten. Wir fühlen uns im Rücken momentan angespannt. Halten solche Situationen jedoch an und kommen häufig vor, bleibt das Chakra dauerhaft schief. Mit der Zeit verfestigt sich die Deformation. Wir werden starr. Auf den Vergleich mit Wasser bezogen wird die energetische Struktur wie Eis. In diesem Zustand kann sie leicht brechen und verliert ihre Flexibilität, sie wird porös. Kommt dann noch eine mechanische Belastung dazu, ist dies der Auslöser für starke Schmerzen. Wenn sich dazu noch eine fehlende Übereinstimmung der energetischen Form mit dem Körper oder ein Riss in der Aura gesellt, kann es zu einem Bandscheibenvorfall kommen.

Bandscheibenvorfall

Abb. 2: Der Bandscheibenvorfall kommt fast nur an den drei unteren Lendenzwischenwirbelscheiben vor. Es kommt zu einem Durchbruch rückwärts (Nerven zum Bein sind gequetscht) oder zu einem Durchbruch seitwärts (trifft den Rückenmarknerv im Zwischenwirbelloch).

  • Fehlstellung des nahe gelegenen Chakras

• Durch emotionales Ausweichen
• Durch mentales Ausweichen
• Druck im vorderen Chakra

  • Veränderungen in der 1. und 5. Schicht
  •  2. Schicht - Verletzung im emotionalen Bereich
  • Fremdkörper
  • Verletzungen des 2. Chakra im Bereich

• Inneres Kind
• Sexualität
• Kreativität / Schöpferkraft

Die meisten Bandscheibenvorfälle finden sich zwischen dem 2. und 3. Chakra.

Welche Aufgaben erfüllen diese beiden Chakras?

Das zweite Chakra steht in Verbindung mit unserer Schöpferkraft, unserer Sexualität und Kreativität. Es ist verbunden mit unserem Inneren Kind. Das Innere Kind ist das Symbol für unsere Unbeschwertheit, unser Urvertrauen und der Freude am Sein, am Tun und am Leben.
Im dritten Chakra geht es um unseren Platz im Leben, den Willen zur Gesundheit und unsere Emotionen. Platz im Leben bezieht sich in diesem Fall nicht auf unsere gesellschaftliche Stellung (5. Chakra), sondern wie wir mit uns in Bezug auf andere umgehen. Bin ich die Hausfrau, die ihr Leben nach Mann oder Kind ausgerichtet hat, der Arbeitnehmer, der immer parat ist und Zeit hat, wenn der Chef die nächste Aufgabe verteilt, der Liebende, der nur darauf wartet, die Bedürfnisse der Partnerin zu erfüllen? Wie sehr haben wir vergessen, was wir möchten? Glauben wir, dass es einen Mittelweg zwischen den Bedürfnissen der anderen und unseren eigenen geben kann oder meinen wir, uns ganz aufopfern zu müssen?
Je nachdem, ob mehr die Themen des zweiten oder dritten Chakras betroffen sind, liegt der Bandscheibenvorfall mehr zum rückwärtigen 2. oder 3. Chakra hin. Wenn wir uns emotional oder mental verbiegen, verändert sich auch das energetische System. Weichen wir aus, weicht das Chakra oder unsere Aura aus, je nachdem, in welche Richtung wir ausweichen, verschieben sie sich nach links oder rechts. Vor der Wirbelsäule in Richtung Bauch fließt der Hauptenergiekanal des Menschen. Er verbindet den Scheitel mit dem Beckenboden.
Fließt die Energie vom Chakra nicht mehr gerade in den Hauptenergiekanal des Menschen, stört diese Energie immer wieder das Gleichgewicht der Wirbel. Auf Dauer wird dieser Druck zu stark, und die Muskeln beginnen zu verkrampfen. Es kommt zu Schmerzen. Die empfindliche Bandscheibe wird belastet. Auslöser für einen Bandscheibenvorfall kann dann eine kleine mechanische Belastung sein, die uns unter normalen Umständen nichts ausgemacht hätte.

Wo wird der Bauplan des Körpers angelegt?

Auch eine Verschiebung der Aura kann zu einer Irritation der Wirbelsäule führen. Die Aura besteht aus sieben Schichten. In der 1. und 5. Schicht ist die energetische Form des Körpers angelegt. Die fünfte Schicht enthält den „Bauplan“ unseres Körpers. Das bedeutet, dass in ihr die Organe, Knochen, Drüsen etc. energetisch angelegt sind. Dieser „Bauplan“ wird unleserlich, wenn durch negative Erfahrungen wie z.B. Schmerz, Schock, Angst sich die Energie verdichtet. Wir können uns dies wie Nebelschwaden oder dunkle Gewitterwolken am Himmel vorstellen. Es wird in uns dunkel und dicht. Der Bauplan ist teilweise nicht mehr lesbar. Wird die Zeichnung des Architekten beschmutzt, können die Handwerker das Haus nicht mehr genau so bauen, wie es vom Architekten geplant war. Das bedeutet der Plan, nach dem die Zellen die Wirbelsäule aufbauen, ist nicht mehr lesbar. Die erste Schicht enthält die Form der Organe, Knochen, Drüsen etc. Ist diese Form verschmutzt oder defekt, können die Zellen die Wirbelsäule ebenfalls nicht richtig formen. Eine verschmutzte oder demolierte Kuchenform kann nur einen demolierten Kuchen backen, egal wie gut das Rezept für den Kuchen war.
Nur ein gut lesbarer Plan und eine intakte Form gewährleisten ein korrektes Ergebnis auf der körperlichen Ebene. Die Arbeit mit der ersten und fünften Schicht kann diese wieder in Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Plan bringen. Dies geschieht, indem der Therapeut die Aura mit Hilfe von Farben reinigt, vorhandene Risse durch Auffüllen mit Energie schließt und die Aura wieder gerade rückt. Wird dann noch die Fehlstellung des Chakras korrigiert, kann der Mensch sehr schnell wieder schmerzfrei sein.

Fallbeispiel Phantomschmerz

Herr B. litt unter heftigsten Phantomschmerzen litt. Er hatte 3 – 4 Mal am Tag schwerste Attacken. Selbst morphinhaltige Schmerzmittel konnten nur lindern, nicht aber den Schmerz stoppen. Nach einem Motorradunfall musste das rechte Bein amputiert werden. Durch die Amputation war auch die Wirbelsäule schwer belastet, weil sie ihn ausbalancieren musste. Die Schmerzen in dem amputierten Bein blieben auch nach einer Odyssee durch unterschiedliche Kliniken. Nach vierzehn schmerzhaften Jahren, in denen sein gesellschaftlicher Radius immer kleiner geworden war, kam er dann zu mir. In der ersten Behandlung musste ich zunächst einmal eine energetische Wundversorgung mit dem amputierten Bein durchführen. Das heißt, durch Gedankenkraft wurde das Bein mit visualisierten Farben gereinigt, Risse „genäht“ und Löcher wieder mit fließender Lebensenergie geschlossen. Der Fluss der Lebensenergie wurde insgesamt angeregt und ausgeglichen. Schon nach der ersten Behandlung waren die Schmerzen fast ganz weg. Nachdem sich der energetische Zustand erholt hatte, musste das Knie eingerenkt und in seine ursprüngliche Form zurück gebracht werden.
Es wirkt von außen betrachtet etwas merkwürdig, wenn der Therapeut mit der Hand den Zustand der Aura oder des Chakras ertastet und dabei scheinbar nur Bewegungen mit der Hand in der Luft macht und im Nichts plötzlich etwas gerade rückt, ähnlich wie ein Chiropraktiker einen Knochen einrenkt. Das Erstaunliche dabei ist, dass dies tatsächlich geschieht.
Im Anschluss an die Behandlung spürte der Patient hin und wieder noch „Blitze“ durch das amputierte Bein zucken. Die Phantomschmerzen traten jedoch nur noch 1 – 2 Mal im Jahr in emotional belastenden Situationen auf. Morphiumhaltige Schmerzmittel waren nicht mehr nötig. Die Lebensqualität verbesserte sich deutlich. Er konnte durchschlafen, Kontakte pflegen und begann langsam wieder Perspektiven zu entwickeln. Er erfüllte sich sogar den Traum einer vierwöchigen Amerikareise. Auch seelisch fühlte er sich sehr viel besser. Eines Tages sagte er zu mir: „Ich habe mich entschieden, mein Schisserdasein aufzugeben.“ Er hatte sich verliebt und wollte es wagen, sich trotz Behinderung auf eine Beziehung einzulassen.
Wenn man dies so liest, könnte man meinen, dass nur besonders begabte Menschen so etwas können. In den vielen Jahren meiner Lehrtätigkeit habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass jeder Mensch diese Arbeit lernen kann. Schon nach dem ersten Wochenende können Seminarteilnehmer die Aura oder Chakren fühlen und Risse schließen.


Energetische Ursachen von Osteoporose

Bei der Osteoporose beispielsweise spielt neben verminderter Knochendichte oft auch ein poröser gewordenes energetisches Feld eine Rolle. Positive Gedanken, Selbstvertrauen und Freude am Leben stärken die Aura. Sie wird immer fester, dichter und bleibt dabei Licht (ähnlich wie festes, sauberes Glas). Alle Informationen können gut gelesen werden.
Selbstzweifel, negative Gedanken, Zweifel und Stress lassen die Aura porös werden. Sie wird verschmutzt, dunkel und es entstehen leicht Risse, die die negativen Gedanken und Gefühle anderer Menschen hineinlassen. Wir nehmen diese Stimmungen zusätzlich auf und können sie nicht von den eigenen unterscheiden. Wir wissen nicht, warum wir uns plötzlich so mies fühlen.
Diese Veränderung in der Konsistenz des Energiefeldes führte dazu, dass die Aura zu „trocken“ oder „porös“ wird. Sie wird dann leicht rissig und ist nicht so elastisch und flexibel, wie sie sein sollte. Dadurch dringen Fremdenergien und Verletzungen sehr leicht ein. Durch das Heilen der Risse wird die Konsistenz der Aura und der Chakren verändert. Durch die größere Festigkeit und Stabilität kann verhindert werden, dass die Person weiterhin so verletzlich ist. Sie wird durch die Arbeit mit der Aura und den Chakren dynamischer und flexibler, die energetische Struktur richtet sich auf.

Schlussbetrachtung

Je stabiler die energetische Struktur bleibt, umso mehr können die neuen Zellen den Körper nach dieser neuen Struktur bilden. Im Laufe der Zeit kann der Körper durch den Austausch alter Zellen langsam wieder in seine ursprüngliche Form zurück finden.
Dauerhafte Heilung kann nur stattfinden, wenn die körperlichen, energetischen, aber auch emotionalen und mentalen Ursachen für die Krankheit geheilt werden. Arbeiten die Chakren wieder gut und ist die Aura an ihrem Platz, von Verschmutzungen befreit, und sind mögliche Risse geschlossen worden, fällt das den meisten Menschen das Leben leichter. Sie haben dann in der Regel wieder Kraft, Kreativität und ein gutes Gespür für das Angehen von Herausforderungen.
Damit das energetische Feld auch stabil bleibt, ist es wichtig auf Situationen, Menschen und Herausforderungen konstruktiv zu reagieren, Veränderungen als Chance zu erkennen und in die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu Vertrauen. Jede Art von Bewegung, ob Sport, Yoga, Thai Chi etc. trägt zur Stabilität der Aura bei. Es heißt nicht umsonst,

wenn man sich bewegt, bewegt sich was.

Jede Form ausgeglichener Bewegung bringt automatisch den Energiefluss in Bewegung und trägt auf diese Weise zum Auflösen von Stagnationen bei.
Wenn immer noch Blockaden bestehen, kann deren Thematik mit Hilfe der Chakra-Arbeit und Shiatsu weiter angegangen werden (vgl. hierzu meinen Artikel aus CO’MED 1/2002), um sie zu lösen. Behandlungen mit Massage, Shiatsu oder TCM können sehr gut ergänzend eingesetzt werden. Der Mensch selbst muss jedoch bereit sein, an sich zu arbeiten und seine Schwächen in Stärken zu verwandeln.

 

Quellenhinweis
Abbildung 2: Lippert, Herbert: Anatomie Text und Atlas; deutsche und lateinische Bezeichnungen Herbert Lippert. Unter Mitarb. von Wunna Lippert-Burmester. – 6. Aufl. – München ; Wien ; Baltimore : Urban und Schwarzenberg, 1995

Abbildung 4: Pschyrembel Medizinisches Wörterbuch, Sonderausgabe Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 257. Auflage, für Nikol Verlagsgesellschaft mbH, D-22399 Hamburg. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Walter de Gruyter, 1993

Verbesserung deiner Wahrnehmung

Die Wahrnehmung stellt eine Verbindung zwischen Umwelt und Innenwelt her. Durch sie nehmen wir wahr, was uns das Universum zur Verfügung stellt, unterscheidet Wesentliches von Unwesentlichem. Als Reaktion auf die Wahrnehmung senden wir Schlüsselreize an die Zelle, damit sie sich auf ihre Arbeit vorbereiten kann.
 
Schmerzhafte  Erfahrungen haben dazu geführt, dass wir bestimmte Dinge nicht mehr wahrnehmen. Es tat zu weh, wir wollten uns vor dem Schmerz schützen. Dies führte dazu, dass wir einen Teil der Wahrnehmung "ausgeschaltet" haben. Wir nehmen diese Dinge nicht mehr wahr, überhören oder übersehen sie. Wir merken dies vielleicht später im Gespräch mit einem Freund, wenn wir ganz erstaunt feststellen: das habe ich nicht gesehen/gehört.
 
Informationen und Sachverhalte werden einfach ausgeblendet, bevor sie zur Verarbeitung ins Gehirn gelangen können.

Neue Perspektiven für Leben und Wachstum

Lassen wir diese Blockierungen los, können die alten Verletzungen heilen. Wir nehmen nicht nur mehr wahr, sondern erhalten auch ganz neue Informationen. Wir sind in der Lage, neue Erfahrungen zu sammeln. Diese neuen Erfahrungen und Erkenntnisse öffnen eine neue Perspektive für unser Leben und unser Wachstum.
 
Die Bereitschaft zu fühlen hilft uns, andere zu berühren. Sie werden empfänglicher für unsere Wünsche und Bedürfnisse. Gleichzeitig lassen wir uns berühren, kommen in einen tiefen Kontakt zu unseren Mitmenschen, werden fähig, tiefere Freude zu empfinden.
 
Das Schmecken macht es uns leichter, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind, das Gute, die Chancen in der Situation zu entdecken.
 
Der Geruch verbindet uns mit unserem Instinkt, unserer Intuition und schenkt Klarheit in den Gedanken.
 
Das Hören ermöglicht es uns, unsere innere Stimme deutlicher zu hören und ihr zu folgen.
 
Das Sehen öffnet uns für die Schönheit des Lebens und lässt uns erkennen, was uns gut tut und von welchen Dingen wir uns besser trennen sollten.
 
Die Erfahrung mit dieser Arbeit hat gezeigt, dass durch die Öffnung der Wahrnehmung umfassendere und der jeweiligen Situation angemessene Lösungen gefunden werden. Wir kommen mehr in Kontakt mit dem Tier- und Pflanzenreich und können leichter unserer seelische Führung folgen.
 
Eine hervorragende Möglichkeit, damit wir immer leichter feinstoffliche Energien wahrnehmen.


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Das Zusammenspiel in der Energieheilkunde von Aura, Chakren, Meridiane, Wahrnehmung und genetischer Code

Bei der Befruchtung vermählen sich die genetische Erbinformation und das energetische Feld der inkarnierenden Seele: die Aura.
 
Die Aura ist ein elektromagnetisches Feld, indem die Erfahrungen und der Lebensplan der Seele gespeichert sind. Sie hat eine Gitternetzstruktur und steht in Resonanz mit dem Magnetfeld der Erde. Chakren sind Tore in der Aura, die kosmische Energie aufnehmen, verarbeiten und auf unser Niveau transformieren. Sie helfen unsere Gefühle und unseren Willen gezielt einzusetzen und aus dem Herzen heraus zu handeln. Ereignisse in unserem Leben, die mit gespeicherten negativen Erfahrungen in Resonanz gehen, lassen unserer Energieniveau zusammen brechen. Positive Ereignisse heben unseren Energiespiegel an.
 
Die DNA ist ein laseraktives Medium, das mit dem Erdmagnetgitter der Erde in Resonanz steht. Die Arbeit der Gene wird von außen durch Schlüsselreize (Wahrnehmung) und von innen durch die in ihr enthaltenen Informationen gesteuert.
 
Die Wahrnehmung verbindet uns mit der Umwelt und selektiert die für uns wichtigen Reize. Unsere Gefühle bestimmen u. a., welche Wahrnehmung wir ignorieren und welcher wir Bedeutung schenken, d.h. zum Schlüsselreiz für die Zellaktivität wird. Negative Erfahrungen führen dazu, dass wir Informationen ausblenden oder verstärken. Wir haben nicht mehr das Wachstumspotential, das uns eigentlich zur Verfügung steht.
 
Meridiane sind Energieleitbahnen, die die Energien, die über die Chakren, die Nahrung und die Wahrnehmung in unseren Körper gelangen an die Organe und Zellen weiter leiten. Man kann sie mit Flüssen vergleichen, die ein weit verzweigtes Verbindungsnetz herstellen. Shiatsu arbeitet mit den Meridianen.
 
Blockaden, die durch Angst, Anspannung, Unfälle, negative Erlebnisse etc. entstehen, führen zu einer Stagnation im Energiefluss. Auf Dauer führt dies zu körperlicher oder seelischer Krankheit. Durch die Lösung der Blockaden und einer guten Verbindung zwischen den Chakren, Sinnesorganen, Zellen und Meridianen kann die Gesundheit wieder hergestellt werden. Wir kommen in Kontakt mit unserem Lebensplan. Aura und genetischer Code können wie das Navigationssystem beim Auto dafür arbeiten, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Die Befreiung der Wahrnehmung von einschränkenden Selektierungen ermöglicht es, unsere Chancen im Leben zu erkennen und wahrzunehmen.
 

 
 

Gefühle beeinflussen unseren Stoffwechsel

Je nachdem, wie wir uns fühlen, haben wir Lust auf Schokolade, etwas Herzhaftes, Scharfes, Bitteres oder Saures. Unsere Gefühle beeinflussen unsere Ernährung und damit unseren Stoffwechsel. Wenn wir uns ärgern haben wir Lust auf etwas Saures. Bei Angst und Panikattacken entwickeln wir eine Vorliebe für Salzgebäck oder salzen mehr. Bei Depressionen neigen wir zu bitteren oder scharfen Sachen. Wenn wir verunsichert sind und Sorgen haben, greifen wir mit Vorliebe zu süßen Lebensmitteln. Süßigkeiten belasten den Magen und die Bauchspeicheldrüse, da der PH-Wert im Magen steigt und verstärkt Insulin ausgeschüttet werden muss. Zwei Organe, die durch Sorgen belastet sind, denn bekanntlich schlagen Sorgen auf den Magen. Das Saure fördert die Produktion von Galle. Bei Ärger wird sowieso schon vermehrt Galle ausgeschüttet. Übermäßiges Salzen schädigt die Niere, die für den Salz- und Wasserhaushalt des Körpers verantwortlich sind. Angst geht bekanntlich an die Nieren. Diese Beispiele zeigen, wie sehr unsere Gefühle unseren Stoffwechsel beeinflussen und unsere Organe belasten. Wir haben jedoch auch die Möglichkeit, über die Nahrung unsere Emotionen und unseren Stoffwechsel in Harmonie zu bringen.
Das Essen wirkt neutral auf den Stoffwechsel, wenn der Mensch am Tag durchschnittlich 36g Zucker, 14 g Salz, 7g Säure, 3g Schärfe und 1g Bitteres zu sich nimmt.
Um uns bei Sorgen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist bitter in Form von Chichoree, Radicchio, Löwenzahn, Oregano usw. gut. Bitteres unterstützt Magen und Bauchspeicheldrüse und dämpft die Sorgen. Scharfes ist gut gegen Angst und Salziges hilft gegen Ärger. Süß vertreibt die Traurigkeit und sauer macht lustig. Wenn wir diese Geschmacksregeln befolgen, verdauen wir unsere Gefühle besser. Wir unterstützen unseren Stoffwechsel und halten unser Gewicht im Gleichgewicht. Im Shiatsu, der japanischen Akupressurmassage, sind diese Regeln bekannt und unterstützen die Therapie.
 

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I Ging und genetischer Code – oder wie man das Bewußtsein der Zelle heilen kann

Im September 1991 hatte ich durch eine Patientin ein sehr tiefgreifendes Erlebnis, das meine weitere Arbeit sehr stark bestimmt und verändert hat.
 
Sie kam wegen unterschiedlicher Beschwerden zu mir in Behandlung. Unter anderem war der Mittelfinger ihrer rechten Hand im Gegensatz zu allen anderen Fingern blaß, kalt, gefühllos, wie abgestorben. Er erinnerte mich an den Finger einer Leiche. Ich hatte so etwas zuvor noch nie gesehen. Am Übergang zum Handteller hörte die Veränderung abrupt auf. Verletzungen waren keine da, auch sonst gab es in der Anamnese nichts, womit sich diese Veränderung erklären ließ. Ich behandelte nach den Richtlinien der östlichen Medizin mit Shiatsu. Es zog etwas Leben ein und der Finger fühlte sich wieder wärmer an. Als die Frau 14 Tage später wieder zur mir kam, berichtete sie, dass die Besserung 1 Stunde angehalten hätte. Danach war wieder alles beim Alten. Ich war sehr verwundert und ratlos. In diesem Zustand hielt ich ihren Finger in meiner Hand und fragte mich innerlich, was da wohl los sei.
 
Es war als spräche der Finger zu mir: „Ich bin so traurig, es hat alles keinen Sinn mehr, ich will sterben.“ Ich fragte mich innerlich, was denn mit ihm los sei? „So viele Freunde von mir sind gestorben, es hat alles keine Sinn mehr, ich mag nicht mehr leben,“ kam als Antwort. Ich erinnerte mich, dass die Patientin vor zwei Monaten eine Operation hatte, bei der man ihr die Hälfte des Magens entfernte, weil der Verdacht auf eine Vorstufe von Krebs bestand. Ich kommunizierte weiter durch meine Hand mit dem Finger: „Das kannst du doch nicht machen, schau, welch schöner, sonniger Tag heute ist. Du hast doch noch so viele andere Freunde. Wenn du stirbst, entsteht Leichengift, die Finger rechts und links, die ganze Hand sind betroffen. Es gibt eine Blutvergiftung, die den Arm hoch zum Herzen geht, die ganze Frau muß sterben, nur weil du nicht mehr leben willst. Schau wie viele Freunde du noch hast.“ Plötzlich zog Leben in den Finger ein, er wurde lebendig und warm, ohne dass ich etwas getan hatte. Ich behandelte an diesem Tag nur die anderen Symptome und ließ den Finger ganz in Ruhe. Vierzehn Tage später ging es dem Finger immer noch gut. Er ist nie mehr in diesen Zustand zurück gefallen. Dies war das erste Mal, dass ich mit einem Körperteil kommuniziert hatte. Ich traute mich gar nicht, der Patientin davon zu erzählen. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Das Wichtigste war jedoch, dass ich begriff, dass nicht nur wir Individuen sind, sondern jede Zelle unseres Körpers individuell und doch Teil eines großen Ganzen ist, das zusammen gehört und indem jeder gebraucht ist. Nur wenn es jeder einzelnen Zelle gut geht, kann es dem Menschen als Ganzes gut gehen und wenn es dem Ganzen gut geht, geht es auch jeder einzelnen Zelle gut. Diese Erfahrung hat auch mein Vertrauen in Gott sehr gestärkt, weil ich mich als Zelle im großen Ganzen fühlen durfte, für die Gott alles tun wird, damit es ihr gut geht, genau wie ich für meinen Körper alles tue, damit es ihm gut geht. Später habe ich noch in vielen anderen Fällen erlebt, das Zellen miteinander im Streit lagen, etwas anderes wollten. Besonders stark war dies bei Krebspatienten, bei denen es vor allem darauf ankam, ob der Frieden im Innen geschaffen werden konnte. Ich erkannte, wie wichtig es ist, bei der Heilung auch das Bewußtsein der Zelle zu erreichen.
 
Da traf es sich, dass ich einen Artikel über das Buch von Dr. Katja Walter, I Ging, Chaosforschung und genetischer Code“ in der ESOTERA entdeckte. Er öffnete mir einen Weg, wie ich das Zellbewußtsein über die östliche Medizin erreichen und heilen könnte.
 
Damit Sie, lieber Leser, dies besser verstehen, möchte ich zunächst an einige Grundlagen erinnern.
 
Die Zelle, als kleinster Baustein des menschlichen Organismus, kann auf unterschiedlichste Art und Weise krank oder in ihrer Funktion gestört sein:
 
1.      Erkrankungen aufgrund äußerer Einwirkung (Verletzungen, Infektionen etc.).
2.      Schädigung der stofflichen Substanz (Zellmembran, Organellen).
3.      Stoffwechselstörungen
4.      Funktionsstörungen in den Organellen (= Miniorgane in der Zelle).
5.      Störungen im genetischen Code, das heißt der DNA, die sich im Zellkern befindet.
 
Diese zuletzt genannten Störungen können von Geburt an durch genetische Defekte vorhanden sein (Down Syndrom) oder im Laufe unseres Lebens auftreten, d.h. zunächst funktioniert ein Gen fehlerfrei und ändert erst im Laufe der Zeit seine Arbeitsweise. Mit dem letzteren Fall wollen wir uns in diesem Artikel in erster Linie beschäftigen.
Zum Verständnis der Grundlagen:
Wie wir wissen, werden bestimmte körperliche Prozesse erst zu bestimmten Zeiten aktiviert. So setzt das Wachstum der Zähne beim Säugling ab dem 6. Lebensmonat ein, beginnt bei manchen Kindern jedoch früher oder später. Auch der 2. Zahnwechsel, die Pubertät und das Klimakterium beginnen zu bestimmten Zeiten, schwanken jedoch sehr stark von Mensch zu Mensch. Warum? Was löst den Beginn des Zahnwechsels, der Pubertät aus?
Dies hat etwas mit der Reife, der Entwicklung zu tun. Besitzt der Mensch die notwen­dige Reife, so gibt die DNA die Information für den nächsten Wachstumsschritt frei. Die Medizin hat festgestellt, dass auch kognitive Fähigkeiten, bis hin zu manchen sozialen Fähigkeiten durch die Gene beeinflußt werden können.
Wie geschieht dies, was löst das aus? Was bedeutet es, dass das Auftreten einer genetischen Information die Wahrscheinlichkeit Krebs zu bekommen erhöht. Warum geschieht dies nicht bei allen Menschen und wie können wir hier Einfluß nehmen? Um auf alle diese Fragen eine Antwort zu finden wollen wir uns erst einmal die Bausteine, in denen wir diese Antworten finden können, näher betrachten.
 
Im November 1992 erschien in der ESOTERA ein Artikel „I Ging und das Tao des Chaos – uralte Orakelweisheit neu gesehen.“
In diesem Artikel wird von den Arbeiten von Dr. Katja Walter zur Chaosforschung, dem I Ging und genetischem Code berichtet. Katja Walter stellt eine Verbindung zwischen dem genetischem Code, der aus 64 verschiedenen Codons (= Informa­tionseinheiten) besteht und den 64 Hexagrammen des I Ging, eines uralten chinesischen Weisheitsbuches, her.
 
Dabei entdeckte sie viele verschiedene Gemeinsamkeiten, die ich im Folgenden kurz darstellen und noch um einige andere erweitern möchte.
 
1.  Jedes genetische Codon besteht aus 3 Aminosäure-Paaren.
Ein Hexagramm im I Ging besteht aus 3 Strichpaaren.
Die Chaosforschung entdeckte, daß es im Chaos eine Ordnung gibt. Leben entwickelt sich nach der
sogenannten Periode 3.
 
2.  Ein DNA-Molekül besteht u.a. aus 4 Stickstoffbasen, die die Grundbausteine des gesamten genetischen Codes
bilden. Dies sind Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin.
 
Das I Ging besteht aus den beiden Polaritäten Yin, und Yang die in ständigem Wandel begriffen sind und dem
sich wandelnden yin und dem sich wandelndem yang.
 
In der östlichen Medizin (Akupunktur, Akupressur) bilden die 4 Elemente Metall (yang), Erde (yin), Feuer (das
sich wandelnde yang) und Wasser (das sich wandelnde yin) zusammen mit dem Holz-Element die Basis für die
Energiemedizin und alle anderen energetischen Heilweisen.
 
3.   Von den vier Stickstoffbasen des genetischen Codes bilden 2 jeweils ein feststehendes Paar, das auf
2 verschiedene Weisen verbunden ist.
Es verbindet sich Adenin mit Thymin und Guanin mit Cytosin.
 

                            

 
Drei Paare ergeben eine genetische Informationseinheit, auch Codon oder Triplet genannt.
 
Diese 3 Paare können sich zu insgesamt 64 verschiedenen Codons oder Triplets (= Informationseinheiten) miteinander
verbinden.
Daraus entsteht die Vielfalt des menschlichen Lebens, aber auch des tierischen und pflanzlichen
Lebens. Die Vielfalt der Schöpfung basiert auf diesen Stickstoffbasen.
 
Beim I Ging gibt es die unterbrochene und die durchgezogene Linie, die auf 4 verschiedene Weisen zu einem
festen Paar verknüpft werden.
 
                                            

 

Drei dieser Paare ergeben ein Hexagramm. Dadurch entstehen die 64 Hexagramme des I Ging, die jeweils eine
Weisheit und eine Anleitung für die Lebensweise des erleuchteten Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen
beinhalten.
 
Die Weisheit der östlichen Medizin basiert auf den vier Grundelementen Feuer; Wasser; Erde; Metall:
Jedem dieser Grundelemente entsprechen 2 Meridianpaare, ein yin und ein yang Meridian. Die Yin Meridiane
zeigen, wie die jeweilige Energie auf den Menschen einwirkt, die Yang Meridiane, wie er darauf nach außen
reagiert.
 
4.   Der genetische Code bildet eine Doppelhelix, die wir mit einer in sich gewundenen Strickleiter vergleichen
können. Die Stränge werden von einem 5 C Zucker und Phosphaten, die Sprossen dieser Leiter von den
Stickstoffbasen der Codons gebildet. Diese Doppelhelix ist jedoch in sich geschlossen, besitzt also keinen
definierbaren Anfang und kein definierbares Ende. Der Anfang und das Ende einer Informationssequenz wird
durch sogenannte Start und Stop Codons angezeigt.
 
Das I Ging wird auch als das Buch der Wandlungen bezeichnet. Es beschreibt die Abläufe im menschlichen
Leben, die es als zyklische, immer wiederkehrende Kreisläufe erkennt, denen man mit der rechten Einstellung
und Herangehensweise nicht hilflos ausgeliefert ist. Auch hier gibt es Hexagramme, die über den rechten
Beginn oder den Abschluß bzw. Wandel von Unternehmungen informieren.
 
Zu den 4 Grundelementen kommen in der östlichen Medizin noch als 5. Element das Holz-Element, das für
Lebendigkeit steht, sowie das Schutzsystem, das den 5 Elementen ermöglicht, ihre Form und Struktur zu
bewahren und unter verschiedenen Lebensbedingungen zu halten, hinzu. Man könnte sie also auch mit den
Strängen der Leiter und die Grundelemente mit ihren Sprossen vergleichen. Auch hier wird das Wirken der
Lebensenergie­meridiane als zyklisch, in einem Kreislauf eingebettet angesehen.
Danach ist auch die Behandlung und Heilung mit den Energiemeridianen oder Energiepunkten ausgerichtet.
 
Von den Hexagrammen des I Ging kann man direkte Verbindungen zu den Elementen in der östlichen Medizin und damit zu bestimmten Akupunkturmeridianen (= Bahnen in denen unsere Lebensenergie fließt) herstellen.
 
Ich begann bei meinen Patienten kinesiologisch auszutesten, welches Hexagramm (Information) des I Ging ihr Zellbewußtsein, das in der DNA liegen mußte, so erweitern kann, dass es ganz, bzw. heil wird. Die grundlegende Frage dabei war jedoch, wie kommt das Bewußtsein aus dem I Ging in die Zelle. Viele Menschen wissen aus Erfahrung, dass ein Wissen, das ich verstanden habe, deshalb noch lange nicht gelebt oder in Handlung umgesetzt wird, bzw. zu körperlichen Veränderungen führt. Sie wissen, dass der Weg vom Kopf ins Herz manchmal sehr weit ist und jahrelanger Therapie bedarf. Wie kommt also die Information aus dem I Ging in die Zelle?
 
Ich schaute mir genau an, wie dies die Zelle macht.
 
Die DNA liegt geschützt und geborgen im Zellkern, damit nur die erwünschten Stoffe Einfluß auf sie nehmen können. Der Stoff, der immer die Zellkernwand passieren kann ist die Transport- oder Messanger DNA (tRNA oder mRNA). Sie liest den genetischen Code und trägt diese Information in die Ribosomen (der Ort der Eiweißsynthese in der Zelle), wo die RNA dann das entsprechende Eiweiß aufbaut.
 
Ich ließ mir eine Essenz herstellen, die diese Eigenschaft der tRNA hat. Mit Hilfe dieser Essenz schleuste ich die benötigte Schwingung in Form von Farbe, Blütenessenzen, Edelsteinen oder Tönen in den Zellkern hinein. Welche Schwingung gebraucht wurde testete ich kinesiologisch aus (kein Pendel oder Rute!). Gleichzeitig ließ ich das entsprechende I Ging lesen. Dabei traten zum Teil erstaunliche Heilungen auf.
 
Eine Frau, die über viele Jahre an ihrer Lernblockade gearbeitet hatte, konnte nach einer Behandlung plötzlich mit deutlich mehr Leichtigkeit lernen. Ein kleiner Junge von 20 Monaten stellte aus nicht bekannten Gründen plötzlich die Produktion von roten Blutkörperchen im Knochenmark ein. Laut ärztlichem Befund aus einer Kinderklinik sollte er lebenslang alle 6 Wochen Bluttransfusionen erhalten. Nach einer Zellbehandlung fing er wieder an rote Blutkörperchen zu produzieren. Die einmalige Gabe eines homöopathischen Mittels zwei Wochen später unterstützte seinen Heilungsprozeß, so dass seine Blutwerte nach 6 Wochen wieder normal waren. Bluttransfusionen oder sonstige Behandlungen waren kein Thema mehr.
 
Wie kann so etwas geschehen? Was ist die Grundlage dieser Heilerfolge?
 
Antworten auf diese Frage fand ich in der
ersten Ausgabe der RAUM & ZEIT des Jahres 2001. Sie titelte „Schock für die Gentechnik: Bauplan des Lebens nicht in der DNA enthalten!“
 
Was ist Hintergrund dieses Artikels?
 
Er führt für diese These die Arbeiten des Forschungsteams um Vlail Petrowic` Kasnaujew von der Akademie der medizinischen Wissenschaften der UdSSR, Fritz Popp und Ruth, P.P. Garjajev, Scherbak, M.U. Maslov, Dsian Kandshen (China) u.a.m. an.
 
Neueste Kenntnisse auf dem Gebiet der Mikrobiologie und der Lasermikroskopie belegen, das DNA- und RNA Moleküle laseraktive Medien sind, die optische Hologramme erzeugen, welche in Resonanz mit elektromagnetischen Hintergrundfeldern planetarischer, siderischer (von den Sternen) und galaktischer Herkunft stehen. Es gelang der Nachweis, das genetische Informationen auf elektromagnetischem Weg fernwirkend auf den Zellkern übertragen werden können.
 
Weitere Kernaussagen der angeführten Forschungsergebnisse sind:
  • Das DNA Moleküle enthält kein eindeutiges Rezept für die Eiweißsynthese
  • Die Nukleinsäuresequenzen des Chromatins bilden fraktale (bruchstückhafte), sprachenähnliche Strukturen
  • Bei rein biochemischer Steuerung der Eiweißsynthese ist die Wahrscheinlichkeit der Synthese anomaler Eiweiße
    sehr hoch.
  • Genetische Moleküle generieren selbst elektromagnetische und akustische Wellen
  • Akustische Felder der Chromosomen haben eine komplexe Solitonen-Struktur und sind in der Lage
    wellengenetische Informationen fernwirkend zu übertragen, d.h. sie können ihrerseits Informationen an das
    elektromagnetische Feld der Erde und des Universums weiter geben.
  • Unter Anwendung bestehender Technologie konnten wellengenetisch Hybride (z.B. Weizenmais, Hühnerente
    etc.) induziert (nicht gezüchtet) werden. Die elektromagnetisch fernwirkend erzeugten Hybrideigenschaften
    (d.h. die Eigenschaften dieses neuen Lebens) sind stabil und vererbbar.
  • Unter bestimmten Bedingungen interpretiert der genetische Apparat Schwingungen, die von außen zugeführt
    werden als seine eigenen und startet biochemische Reaktionen.
  • Durch künstlich erzeugte elektromagnetische semiotische (sprachliche) Kanäle (Radio, Fernsehen, Handy etc.)
    veranstaltet der Mensch ein wellengenetisches Experiment von gigantischem Ausmaß.
Die künstlich erzeugten elektromagnetischen, semiotischen Kanäle können verändernd auf die DNA einwirken, wenn sie auf der Frequenz arbeiten, die den Zugang zur DNA herstellt, also den Durchtritt durch den Zellkern. Hierbei wird deutlich, wie wichtig es ist zu diesem Thema mehr zu wissen und diese Frequenzen zu meiden, die auf die DNA von Tieren, Pflanzen und vor allem Menschen einwirken.
 
Die positive Nachricht ist, dass durch diese Forschungen belegt wird, das das Zellbewußtsein in der DNA durch heilsame Schwingungen, sogar fernwirkend, geheilt werden kann.
 
Dr. Masaru Emoto aus Japan belegt durch seine Forschungen an und mit Wasser, dass Wasser:
 
-        lebendig ist
-        auf Bewußtsein reagiert
-        Bewußtsein besitzt
-        es interdimensionale Kommunikation verursacht.
 
Wir wissen das:
 
-      der Körper zu 60 –70 % aus Wasser besteht
-      die Erde zu 70 % mit Wasser bedeckt ist
-      für den lebenden Organismus Wasser eine Notwendigkeit ist
-      es den Stoffwechsel innerhalb und außerhalb der Zelle ermöglicht
 
Was liegt also näher, als mit Hilfe des Lebenselixiers Wasser die heilende Schwingung auf die DNA zu übertragen.
Doch wie kommt diese Schwingung ins Wasser, wie kann sicher gestellt werden, dass die Schwingung heilend ist und dem höchsten Wohl des Menschen dient? Wie verhindere ich, dass die Schwingungen durch Konservierung abfallen und so nur eine geringere Wirkung erzielt wird?
 
Es muß also ein Wasser verwendet werden, das aus sich selbst heraus schon heilsam ist und die Fähigkeit hat, über Jahre nicht umzukippen, auch wenn es verschlossen aufbewahrt wird. Auf dieses Wasser sollte eine Schwingung übertragen werden, die die natürliche, manche würden auch sagen "göttliche Ordnung", in der Schwingungsfrequenz der DNA wieder herstellt. Oder anders ausgedrückt, die die fehlerhaften Schwingungen wieder auflösen und umwandeln kann, damit die natürlichen Prozesse ihren ursprünglichen Sinn und Zweck erfüllen können.
 
Was war hier naheliegender, als auf die Struktur des I Ging und der 5-Elemente-Theorie der östlichen Medizin zurückzugreifen. Wenn die 5 Elemente wieder in Einklang mit ihrer ursprünglichen, natürlichen Ordnung wären, müßte auch die Gesundheit auf dieser Ebene wieder hergestellt sein. Der Körper hätte dann wieder die Möglichkeit, die Information der DNA korrekt zu lesen und weiter zu verarbeiten. Doch wer weiß, wie diese Schwingung korrekt aussieht und wie kann man diese auf Wasser übertragen?
 
Aus den Forschungen von Masaru Emoto wissen wir, das Wasser, je nachdem, wie wir denken, bestimmte kristalline Strukturen annimmt und diese Information an den Organismus weiter gibt. Information heißt hier auch, etwas wieder in Form bringen, in diesem Fall zurück in seine ursprüngliche Form.
 
Von Herbst 1999 bis Ostern 2000 bekam ich von meinen geistigen Führern den Auftrag, mich für eine Übertragung der Schwingung aus der geistigen Welt zu öffnen und diese auf heiliges Wasser weiterzuleiten. Es war dabei sehr wichtig, mein Denken und Wollen beiseite zu lassen, damit diese Schwingungen so rein wie möglich übertragen werden können.
 
Ich erhielt die Schwingungen entsprechend den 5 Elementen in ihrem Yin und Yang Ausdruck. Zusätzlich wurden 14 weitere Schwingungen übertragen, die die Arbeit der Zelle unterstützen und stabilisieren. Danach erhielt ich den Auftrag, aus diesen Grundschwingungsessenzen drei Stärken herzustellen, die beim Menschen seine körperliche, seelische und geistige Struktur erreichen. Mittlerweile habe ich mit den Schwingungsessenzen viele erstaunliche Erfahrungen gesammelt. Sie entfalten auf ganz unterschiedliche Weise ihre heilsame Wirkung. Man kann sie einnehmen, auf die Chakren auflegen oder auf bestimmte Akupunkturpunkte tropfen. Die Menschen spüren in der Regel sofort, wie sich etwas in ihrem Körper verändert, Spannungen abfließen, sie mental stärker werden, klare Lösungen dort sehen, wo vorher Chaos war und ein gutes Gefühl dafür entwickeln, was der Situation angemessen ist, d.h. was alle Beteiligten weiter bringt. Ärzte und Kollegen haben festgestellt, dass diese Essenzen für manche Bereiche eine Tür geöffnet haben, die vorher verschlossen war, in denen sie nicht weiter kamen.
 
Heißt dies, das die Schwingungsessenzen ein neues Allheilmittel sind?
 
Nein, das heißt es ganz und gar nicht. Sie tun ihre Arbeit an der Stelle, für die sie gedacht sind, d.h. sie können die in Verwirrung und Unordnung geratenen Frequenzen der DNA wieder in ihre ursprüngliche Ordnung zurück führen. Das I Ging hilft zu bestimmen, für welchen Abschnitt der DNA diese Arbeit benötigt ist. Je mehr Unordnung sich in der DNA breit gemacht hat, um so mehr unterschiedliche Abschnitte müssen angesprochen, wieder in die Ordnung zurück geführt werden. Es ist hier durchaus vorstellbar, dass in ein paar Jahren, wenn die genetischen Veränderungen in der DNA zu diagnostischen Zwecken sichtbar gemacht werden können, man hier direkt auf diese Abschnitte arbeiten kann und das I Ging als Information für das Bewußtsein hinzuzieht, also nicht mehr um den betroffenen Abschnitt zu identifizieren. Eine zweite Wirkungsweise der Essenzen ist, dass sie den Chakren und Meridianen (Linien, durch die unsere Lebensenergie fließt – in der Akupunktur und im Shiatsu arbeitet man z.B. mit ihnen) eine Vorstellung davon geben können, wie sich diese Energie in der natürlichen Ordnung anfühlt, so dass der Mensch nach und nach diese Ordnung wieder aufnehmen kann, wenn er dies zuläßt.
 
Das heißt, das Krankheitsursachen, die nicht in der Frequenzveränderung der DNA liegen, nicht damit behoben werden können. Es heißt aber auch, dass für Krankheiten und seelische Störungen, die aufgrund einer Frequenzveränderung in der DNA entstanden sind, es endlich eine Möglichkeit der Therapie gibt.
 

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Mit Shiatsu und Chakra-Arbeit frei von Flugangst, Prüfungsstress und Alltagssorgen

Shiatsu ist eine sehr wirksame energetische Massage aus Japan, die die Konstitution bzw. Grundkraft des Menschen balanciert. Genau wie die Akupunktur hat sie ihren Ursprung in der östlichen Medizin und vermag sehr tiefgreifend zu heilen.
Wie ist es möglich, dass ein energetisches Heilverfahren, das ganzheitlich arbeitend auf die Konstitution wirkt, auch gezielt für Flugangst, Prüfungsstress und bei der Bewältigung von Alltagssorgen eingesetzt werden kann?
 
Bevor ich diese Thematik näher beleuchte, möchte ich grundsätzlich etwas über Shiatsu sagen:
Shiatsu bedeutet Fingerdruck, Shi = Finger und atsu = Druck. Es stimuliert die Energieleitbahnen (Meridiane), durch die die Lebensenergie fließt.
Im Shiatsu wird diagnostiziert, welche Meridiane (Lebensenergiebahnen) in Fülle und Leere sind und dann wird entsprechend der östlichen Lehre ein Energieausgleich zwischen ihnen hergestellt. Fließt die Lebensenergie harmonisch und im Ausgleich durch das Meridiansystem, ist der Mensch gesund. Krank wird er demzufolge, wenn eine Disharmonie zwischen den Meridianen herrscht, d.h. einer oder einige zuviel Energie führen, blockiert sind oder zu wenig Energie besitzen. Die Meridiane sind nach dem Organ benannt, zu dem sie in direkter Beziehung stehen.
Im Bauchbereich ist ein Energiedepot für jeden Meridian (Energieleitbahn). Gut aufgefüllte Energiedepots helfen uns, angemessen auf jede Situation zu reagieren und körperlich leistungsfähig zu sein. Sind einige dieser Energiedepots im Vergleich zu den anderen schwach, sollte zunächst ein konstitutioneller Energieausgleich gemacht werden.
 
In der Chakra-Arbeit geht man davon aus, dass Chakren wie Türen im energetischen Feld des Menschen sind, die die Lebensenergie, welche aus dem Kosmos oder der Umwelt in den Körper hineinströmt, regulieren und gegebenenfalls drosseln. Sind wir in einer disharmonischen Umgebung, können wir diese Energiezufuhr durch zeitweiliges Schließen dieser Chakren vermindern, um uns vor negativen Energien zu schützen und die Türen erst wieder öffnen, wenn wir uns in einer Umgebung der Liebe, Freude und des Friedens aufhalten oder in Meditation bewußt Energie aufnehmen. Sind diese Türen beschädigt oder wurde vergessen, dass man sich vor negativen Einflüssen schützen darf, beeinflußt dies auch den energetischen Zustand des Menschen und der Meridiane. Die Meridiane beziehen ihre Energie aus dem, was ihnen bei der Geburt mitgegeben wurde, aus der Ernährung, der Atmung und über die Chakren.
 
Wenn also das Meridiansystem immer wieder in Unordnung gerät, ist es sehr wichtig, auch einmal die Chakren auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Was ist aber, wenn ein Mensch energetisch sehr gut ausgeglichen, also gesund ist, aber in bestimmten Situationen total aus dem Gleichgewicht gerät, z.B. im Flugzeug, vor einer Prüfung, bei einem wichtigen geschäftlichen Abschluss, wenn er zu einer Behörde geht oder im Urlaub regelmäßig Migräne bekommt?
Bisher waren diese Ungleichgewichte nur sehr schwer feststellbar, da sie ja nur zu bestimmten Zeiten auftreten und sonst nicht messbar sind. Wie ist es also möglich, diese energetischen Schwankungen sichtbar zu machen und effektiv zu behandeln?
 
1. Wir erinnern uns daran, dass Energie keinen besonderen Träger oder eine Leitung braucht um zu fließen, sondern immer dort fließt, wo die größte Leitfähigkeit ist. Energie kann auch durch die Luft transportiert werden, so wie wir es tagtäglich beim Handy, Radio, Fernsehen etc. erleben.

2. Menschen, die sich mit energetischem Heilen beschäftigen, wissen, dass jedes Lebewesen, also auch der Mensch, eine energetische Ausstrahlung, Aura genannt, hat. Die Aura läßt sich fühlen (fast jeder Mensch kann dies innerhalb einer Woche lernen) oder mit Hilfe einer Biophotonenkamera fotografieren.

3.  Unsere Gedanken sind auch Energien, die auf eine bestimmte Person gerichtet, ankommen. Diese Energien können bewußt (ich erahne, wer am Telefon ist, wenn es klingelt) oder unbewußt wahrgenommen werden (sich selbst erfüllende Prophezeiungen).
 
Diese drei grundlegenden Faktoren kann man sich nutzbar machen um situationsspezifisch mit einem Menschen zu arbeiten.
Hierbei gehe ich in folgender Weise vor:
-     Zuerst erfühle ich das energetische Feld, das den Menschen umgibt (seine Aura).
-     Dann erfühle ich seine Aura über die Hara-Ursprungszentren.
-     Wenn nun  alle Depots gleich stark sind, lasse ich die betroffene Person an die Situation denken, in der sie aus ihrem Gleichgewicht kommt. Sofort kann ich beobachten, wie ein oder mehrere Energiedepots ihre Kraft verlieren. Das heißt, ich erkenne die Energie, die in diesen Situationen schwach wird.
-     Nun stärke ich gezielt die Energie.
-    Danach diagnostiziere ich das Chakra, welches die Stressinformtionen für eine bestimmte Situation enthält und fülle es mit Energie und Licht.
-    Wenn dies geschehen ist, denkt der Patient wieder an diese Situation.
-    Ist seine Energie auf Meridian- und Chakra-Ebene jetzt ausgeglichen, kann die Behandlung abgeschlossen werden, fällt noch eine Energie in sich zusammen, arbeite ich entsprechend weiter.
-    Wenn die Behandlung erfolgreich war, fühlt der Klient meist sehr klar, dass er der Situation jetzt gewachsen ist.
 
Je nachdem, welche Energien schwach werden, läßt dies auch Rückschlüsse darauf zu, in welchem seelischen Bereich der Betroffene verwundbar war. Dieses Verständnis hilft dem Klienten sich selbst besser zu verstehen und aktiv an dem Loslassen der alten Erfahrung und der Integration der neuen mitzuarbeiten.
In ähnlicher Weise kann man mit Shiatsu auch gezielt auf bestimmte Ursachen für Migräne, Bluthochdruck oder andere körperliche Erkrankungen hinarbeiten. Dies ist besonders in ernsthaften Situationen wichtig, wenn eine konstitutionelle Behandlung zu langwierig wäre. Sie kann dann nach Beruhigung des Zustandes erfolgen.
So kam zum Beispiel eine Patientin mit einem Blutdruck von 160/130 in meine Praxis. Nach einer Behandlung von etwa 40 Minuten Dauer in der beschriebenen Weise hatte sich der Blutdruck auf 132/82 stabilisiert.
Es ist bei der Behandlung mit Shiatsu grundsätzlich zu berücksichtigen, dass das Aurafeld auch Informationen über die Arbeitsweise der Organe enthält und diese bei Bedarf korrigiert werden sollte.
 


 

Shiatsu mit Farben

Wie kommt es zu der Wirkung durch Farben? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zunächst einmal Betrachtungen darüber anstellen, was Farbe ist.
 
Farbe ist Schwingung. Schwingung entsteht durch ein Wechselspiel von unterschiedlichen Einflüssen. In diesem Fall ist es das Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit. Nach Goethes Auffassung entstehen Farben, wenn Licht in Dunkelheit oder Dunkelheit in Licht fällt. Im Gegensatz dazu vertrat Newton die Auffassung, das alle Farben im Licht enthalten sind. Er sah die Dunkelheit als das Nichts und damit als nicht existent an. Einer ganzheitlichen Auffassung entspricht es, wie Goethe, das Nichts oder die Dunkelheit auch als eine Realität anzuerkennen.
 
Die Wirkung von Licht und Dunkelheit kann man z.B. an einem Prisma beobachten wenn Licht hinein fällt, im Prisma umgeleitet und nach außen abgestrahlt wird. Durch die Brechung des Lichtstrahls fällt Licht in Dunkelheit und Dunkelheit in Licht. (Nach der Newton'schen Auffassung werden durch die Brechung die im Licht enthaltenen Farben sichtbar.)
 
Fällt Licht in Dunkelheit, entstehen die sogenannten kalten Farben violett und blau.
Fällt Dunkelheit in Licht entstehen die warmen Farben orange und gelb.
Violett wird eine reinigende Wirkung zugeschrieben (Licht erhellt das Dunkle).
Orange wird nachgesagt, daß es die geistige Unterscheidungsfähigkeit stärkt (das Dunkle fällt ins Licht).
 
Diese Wirkungen können wir auch am Himmel beobachten.
Die Sonne ist das Licht und der schwarze Weltraum die Dunkelheit. Wenn die Sonne am Himmel scheint, erhellt sie die Erdatmosphäre, die vor dem schwarzen Weltraum liegt. Dadurch erscheint der Himmel bei viel Sonnenschein blau und violett wenn die Kraft der Sonnenstrahlen gering ist. Umgekehrt sehen die Astronauten die Erde blau, weil die hellere Atmosphäre vor der dunklen Erde liegt. In beiden Fällen ist die Atmosphäre, die aus Gasen besteht, eine Art Grauzone, die von der Sonne erhellt wird.
 
Wenn wir in die Sonne schauen, erscheint sie uns am Himmel gelb. In diesem Fall liegt das schwarze All vor dem Licht und dunkelt es ab. Je schwächer die Sonne scheint um so stärker wirkt die trübende Dunkelheit des Alls. Es entsteht die Farbe orange, wie wir sie vom Sonnenuntergang kennen.
http://www.energieheilkunde.de/Bilder/farbkreis/farbkreis.jpg
Grün entsteht durch die Mischung von Gelb und Blau. Das Rot tritt hervor, wenn Orange und Violett aufeinander Treffen. Die anderen Farben entstehen aus der Mischung dieser Farben. Bildet man einen zwölfteiligen Farbkreis aus diesen Farben mit ihren Mischungsverhältnissen, so hat man die Farbuhr von Goethe vor sich liegen.
 
Im Shiatsu kennt man, genau wie in anderen Bereichen der östlichen Medizin, die Organuhr. Auf ihr ist jedem der 12 Hauptmeridiane eine bestimmte Uhrzeit zugeordnet.

 
Legt man Organ- und Farbuhr aufeinander, so kann man darauf ablesen, welche Farben welche Meridiane ansprechen.
 
Das hellste Gelb wird dabei auf zwölf Uhr Mittags gelegt, weil zu dieser Zeit die Sonne am höchsten steht.
Die Farbe, die auf der aktiven Zeit des Meridans liegt, regt den Meridian an, die gegenüberliegende beruhigt ihn.
 
Erinnern wir uns daran, daß Meridiane Energieleitbahnen sind, durch die die Lebensenergie fließt. Farbe ist Schwingung, die aus der Wechselwirkung von Licht und Dunkelheit entsteht. Die Lebensenergie wirkt durch die Wechselwirkung der ab- und aufbauenden Kräfte von Yin und Yang.
Nun ist es sicher leicht zu verstehen, daß die Schwingung der Farbe die Energie im Meridian (der Energieleitbahn) in Bewegung bringen kann.
 
Die "richtige" Farbe findet man durch die Diagnose von kyo und jitsu der Meridiane und der Beachtung der 5 Elementen Lehre. Erinnern wir uns: Bei Kyo ist der Meridian im Zustand der Leere, er braucht die anregende Farbe. Jitsu ist der Zustand der Fülle, der Meridian braucht die beruhigende Farbe.

 
Hierbei dürfen wir nicht vergessen, das die Meridiane auch durch ein Beziehungssystem der Elemente miteinander verbunden sind, das grundsätzlich zu beachten ist.
 
Wenn zum Beispiel die Schwäche des Feuers durch die Fülle des Wassers entstanden ist, ist es besser, das Wasser zu beruhigen, als das Feuer anzuregen. In diesem Fall würde ich also nicht mit gelb oder gelb-orange, sondern mit den Komplementärfarben des Wasserelements (blau und blaugrün) arbeiten. Die Körperstellen, an denen die Farben aufgetragen werden richten sich nach dem Ort der Energieblockierung und müssen individuell lokalisiert werden.
 
Menschen, die sich schon längere Zeit mit der östlichen Medizin beschäftigt haben, Fragen sich vielleicht an dieser Stelle, was mit der traditionellen Zuordnung der Farben zu den Meridianen ist.
 
Violett = Metall,
 
Braun = Erde,
 
Rot = Feuer,
 
Schwarz = Wasser,
 
Blau = Holz,
 
Grün = Schutzsystem.
 
Hierzu möchte ich an dieser Stelle nur kurz anmerken:
 
Die traditionelle Farbzuordnung entsprecht dem Element, während die oben beschriebenen Farben anregende und beruhigende Wirkungen haben, aber nicht dem Element selbst entsprechen. Die Dreiheit der kosmischen Ordnung spiegelt sich auch in Beziehung zu den Farben.
 
An dieser Stelle ist es notwendig, noch auf zwei weitere "Farben", die im eigentlichen Sinne keine Farben sind, hinzuweisen:
Weiß und Schwarz!
Weiß entspricht dem Licht, Schwarz der Dunkelheit.
Weiß ist in seiner Schwingung komplett, es kann keine andere mehr in sich aufnehmen. Deshalb strahlt weiß alle auf uns zukommenden Schwingungen ab. Es ist die beste Farbe für einen Arzt oder Heiler, da sie ihn vor fremden Schwingungen schützt.
Schwarz entspricht der Dunkelheit. In ihr ist nichts enthalten, daß heißt, sie nimmt alle Schwingungen von außen auf.
Im Spirituellen wird diese Farbe oft von Führern benutzt um auszudrücken, dass sie vom Licht zurücktreten, um ihre Schüler und die ihnen Anvertrauten vorzulassen. Sie subtrahieren sich sozusagen von Gott um ihre innere Haltung und Demut zu zeigen, an die letzte Stelle treten zu wollen.
Oft wird diese Farbe auch von Menschen bevorzugt, die im Moment nicht wissen, in welche Richtung sie sich in ihrem Leben orientieren, was für sie Sinn oder Aufgabe im Leben ist. Durch die Aufnahme aller Schwingungen (man weiß ja nie genau, was man sonst alles braucht) entsteht jedoch eine Schwinungsüberflutung, die in der Regel die Entscheidungsschwierigkeit verstärkt. Hier sind helle Farben und besonders die Orange-Töne zu empfehlen. Orange-Töne helfen die Unterscheidungsfähigkeit zu stärken und regen das Wasserelement an. Das Wasserelement hilft uns, im Fluß mit dem Lebensrhythmus zu bleiben. Eine Stagnation im Wasserelement geht oft mit Nieren- und Blasenschwäche einher. Schwarz wurde meist von Hexen und Magiern bevorzugt, um besser alle Energien von außen aufzunehmen und zielgerichtet umzuleiten.
 
Durch die Wahl meiner Kleidung kann ich bestimmte Energien anregen oder beruhigen.
Sind die Ursachen von Blockaden mehr im feinstofflichen Bereich zu finden, reicht es schon aus, die Farben bewußt in bestimmte Körperzonen zu denken, um sie aufzulösen.
 
Farben schlagen eine Brücke zwischen der grobstofflicheren und feinstofflicheren Energiearbeit.
 

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Wie entstehen psychosomatische Krankheiten und wie finde ich den richtigen Therapeuten?

Was bedeutet eigentlich psychosomatisch?
Das Wort Psyche kommt aus dem griechischen und heißt Seele, das Wort Soma bedeutet übersetzt Leib, Körper. Psychosomatisch nennt man Krankheiten, die auf die Seele einwirken und körperlich in Erscheinung treten.
Um zu verstehen, wie die Seele auf den Körper einwirkt, ist es wichtig zu wissen, dass Körper, Seele und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Diese Einheit zeigt sich in alltäglichen Verrichtungen wie essen und trinken, in der Art wie man lernt, Beziehungen zu leben oder sich mit ihnen auseinander setzt.
 
In der östlichen Medizin spricht man vom körperlichen, seelischen und geistigen Prinzip.
Nehmen wir z.B. das Trinken um das Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist zu erklären.
 
Der Körper meldet Durst entspricht dem körperlichen Prinzip. Es gibt Rezeptoren, die das Durstgefühl auslösen, wenn der Flüssigkeitshaushalt unter ein bestimmtes Niveau sinkt.
Den Wunsch den Durst zu löschen kann man nirgendwo materiell im Körper finden. Er stellt das seelische Prinzip dar. Das seelische Prinzip ist das Bedürfnis, das Ziel, dass unsere Seele, unser Bewusstsein erreichen will.
Viele Menschen spüren Durst, aber nicht jeder geht diesem Bedürfnis nach. Manche sagen, dann muss ich ja so oft auf Toilette gehen oder ich muss die Arbeit, das Spiel unterbrechen, das will ich nicht und ignoriere diesen Impuls.
 
Das geistige Prinzip sagt uns, wie wir unser Ziel erreichen, unsere Bedürfnisse erfüllen können. Die Intelligenz, wie wir sinnvoll unsere Ziele erreichen und Bedürfnisse erfüllen, haben wir erlernt.
In unserem Beispiel würde man etwas Durstlöschendes trinken.
 
Körperlich ist der Mensch krank, wenn der Körper nicht mehr feststellen kann, dass er Wasser braucht. Seelisch ist er krank, wenn man nicht mehr den Wunsch hat den Durst zu stillen. Geistig im Sinne unsere Beispiels ist man krank, wenn man das Richtige will, aber das Falsche tut, z.B. essen, rauchen, Alkohol trinken.
 
Nehmen wir ein anderes Beispiel: Das Bedürfnis nach Nähe und geliebt werden.
Wir spüren es körperlich auf der Haut, wenn wir in dem Arm genommen werden wollen, Liebe, Nähe oder Ermutigung durch Körperkontakt brauchen. Diese Reaktion auf der Haut ist das körperliche Prinzip.
Das seelische Prinzip ist der Wunsch nach Nähe, Liebe oder Kontakt. Zum geistigen Prinzip gehört, dass wir jemanden bitten, uns in den Arm zu nehmen oder auf ihn zugehen.
Das körperliche Prinzip ist gestört, wenn man gar nicht mehr das Bedürfnis nach Nähe spürt. Die Seele ist krank, wenn man diesem Bedürfnis nicht mehr nachgeht, es gar nicht mehr spürt. Das geistige Prinzip ist krank, wenn man statt in Kontakt zu gehen, einkauft, Kuchen isst, sich in einem Buch vergräbt oder Nähe durch körperliche Gewalt herstellt.
 
Wie entstehen psychosomatische Krankheiten?
Wie man an den Beispielen sieht können sie körperliche, seelische oder geistige Ursachen haben. Diese Ursachen können durch Unfälle, Verletzungen, Narben, falsche Gewohnheiten und schlechte Ernährung begünstigt werden.
 
1. Körperliche Ursachen
Dazu gehören Schäden an Organen, Nerven, Muskeln, Knochen, unseren Wahrnehmungssensoren etc. Hinzu kommen Narben, Bindegewebswucherungen, Verletzungen und Muskelverspannungen. Diese wirken sich vor allen Dingen auf das energetische System des Menschen aus.
 
Aus der Akupunktur und aus dem Shiatsu weiß man, dass durch den Körper Energieleitbahnen, so genannte Meridiane fließen. Diese versorgen die einzelnen Organe mit Lebensenergie. Durch muskuläre Anspannung, Narben etc. wird der Fluss in den Meridianen blockiert. Es entsteht ein Ungleichgewicht im energetischen System. Manche Organe werden mit Energie überversorgt und andere erhalten zu wenig. Man kann sich dies so vorstellen, als ob in Melsungen ein Erdrutsch ist und die Fulda dadurch nicht mehr durch Kassel fließt, weil sich das Wasser einen anderen Weg gesucht hat. Nämlich den Weg des geringsten Widerstandes. Oder man kann eine Narbe mit einer Talsperre vergleichen. Vor der Narbe staut sich die Energie und führt zu einer Überschwemmung, dahinter herrscht ein Mangel. Dadurch werden die Organe nicht mehr so mit Lebensenergie versorgt, wie sie es brauchen. Sie können ihre Arbeit nicht mehr so gut verrichten. Um das energetische Gleichgewicht wieder herzustellen, muss der Fluss der Lebensenergie, wieder in seine ursprüngliche Ordnung gebracht werden.
 
Eine Krankheit des Körpers wirkt sich immer auch auf die Seele aus. Bleiben wir bei dem Beispiel trinken. Spürt der Körper nicht mehr, dass ihm Wasser fehlt, leidet auch die Seele. Sie kommt nicht mehr mit ihrem Ziel, den Durst zu löschen in Kontakt. Die Nieren entgiften nicht mehr so gut. Der Mensch wird ängstlicher, kann emotionale Erlebnisse nicht mehr so gut verdauen, wird sozusagen dünnhäutiger. Es fällt ihm schwerer Problemlösungen zu finden.
 
2. Geistige Ursachen
Geistige Ursachen von Krankheiten sind häufig erlernt.
Ursachen sind oft falsche Gewohnheiten, fehlende Wahrnehmung der vorhandenen Möglichkeiten, Erziehung oder wie eine Gesellschaft mit bestimmten Themen umgeht.
Was hindert Sie die Erfolg versprechenden Wege zu gehen oder sich von erlerntem Verhalten zu lösen, das Ihnen heute nichts nützt?
Manche Menschen lernen, dass Krankheit ein Weg ist Verständnis und Mitgefühl von anderen zu bekommen. Er oder sie ist ja krank, das bedeutet schwach sein, nichts dafür zu können. Dies heißt, andere sind rücksichtsvoll, um das eigene Wohl bemüht, entlasten. Ist jemand gesund und fühlt sich schwach, bekommt er seltener Unterstützung. Der Mensch lernt, es ist intelligent krank zu sein, wenn ich Unterstützung brauche. Das heißt nicht, dass es falsch ist Kranke und Schwache zu unterstützen. Es soll vielmehr dazu angeregt werden Unterstützung schon zu geben, bevor jemand krank wird. Ebenso ist es sinnvoll, vorbeugende Maßnahmen oder eine gesunde Lebensweise zu unterstützen.
In Deutschland war es z.B. jahrelang üblich, dass jeder seine Zigarettenpause machen konnte. Niemand nahm daran Anstoß. Die Zigarettenpause galt als Arbeitszeit. Wenn ein Nichtraucher sich für 5 Minuten ans Fenster stellte um einmal tief durchzuatmen und danach weiter zu arbeiten, musste er sich oft die Frage gefallen lassen, ob es nichts mehr zu tun gibt und ob er faul sei.
Was lernt der Mensch daraus? Ist es unter diesen Umständen nicht intelligent, wenn der Körper ein Sucht (das Rauchen) produziert, um die benötigten Pausen machen zu können?
Auch wenn man sich mit Süßigkeiten über unangenehme Situationen hinweg tröstet, anstelle das Problem konstruktiv anzugehen, wird man auf Dauer krank.
Ist man z. B. der Meinung, dass man sowieso keine Hilfe bekommt, überhört man oft die Angebote aus der Umgebung oder nimmt sie nicht ernst.
Liegt die Ursache für Krankheit im geistigen Bereich, ist es wichtig, dass der Mensch umlernt. Er muss wieder lernen, seine Ziele direkt, gesund und effektiv zu erreichen. Dazu gehören auch die Schulung seiner Wahrnehmung und ihre Ausrichtung auf das, was ihm hilft.
 
3. Seelische Ursachen
Hat man das Ziel, oder den Sinn im Leben verloren, ist man seelisch krank. Warum sollte man noch etwas tun, wofür leben, warum arbeiten? Um essen und trinken zu können? Die Freude geht verloren. Es fehlt der Antrieb irgendetwas zu tun. Viele bezeichnen das als Depression. Es handelt sich aber in Wirklichkeit um den Verlust des Ziels oder Sinn im Leben. Die Seele ist mehr als nur unser Körper. Sie bringt uns mit dem in Kontakt, was man seine Bestimmung oder Lebensaufgabe nennt, was Sinn und Zweck des Lebens ist. Sie lässt unser Dasein - Sinn voll - werden. Ist der Kontakt zur Seele verloren gegangen, muss er wieder hergestellt werden, damit der Mensch gesunden kann. Es geht um Seelsorge im ursprünglichen Sinn. Spiritualität und Religiosität haben in allen Kulturen Brücken zur Seele, zu dem Urgrund unseres Seins gebaut. Religio heißt Rückbindung, Rückbindung an das Sein, das Leben selbst. Fehlt der Sinn, das Ziel im Leben wird der Mensch träge. Er beginnt seinen Körper zu vernachlässigen, lässt sich gehen und verwahrlost immer mehr, bis auch der Körper krank ist.
 
4. Psychische Ursachen
Lebt man in Angst und leidet unter Panikattacken, werden sich unsere Muskeln verkrampfen. Man ist nicht mehr so durchlässig, die Durchblutung ist schlechter, die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff nimmt ab. Stresshormone werden ausgeschüttet und halten uns in Alarmbereitschaft. Das Nervensystem und der Blutdruck werden in Mitleidenschaft gezogen. Man kann nicht entspannen, schläft schlechter und hat weniger Zeit zur Regeneration.
Dies wirkt sich auch auf das energetische System des Menschen aus. Die Chakren regulieren die Aufnahme der Energie aus der Umgebung, z.B. des Sonnenlichts. Durch Angst, Sorge, Stress oder Trauer verändern sich die Chakren. Sie lassen weniger Energie in den Körper hinein oder überfluten ihn damit. Sie werden empfindlicher oder es kommt bei lange anhaltenden Störungen zu Deformierungen. Dies führt zu einer Über- oder Unterversorgung der Lebensenergiemeridiane. Die Arbeit unserer Organe verschlechtert sich. Hinzu kommt die geringere Versorgung mit Nährstoffen. Stresshormone führen zu einer dauerhaften Anspannung im Nervensystem.
Es ist jetzt sicher für jeden leicht vorstellbar, dass der Körper darauf mit Krankheit reagiert.
 
Traumatische Erlebnisse führen dazu, dass die Bewusstwerdung bestimmter Information im Gehirn unterdrückt wird. Man nimmt die Welt deshalb nur noch eingeschränkt wahr, bestimmte Informationen stehen gar nicht mehr zur Verfügung. Der Körper kann seine Arbeit nicht mehr vollständig tun.
Damit diese Informationen dem Körper wieder zur Verfügung stehen, bedarf es der energetischen und therapeutischen Behandlung.
Die unterbrochenen Schaltkreise müssen wieder hergestellt werden. Die emotionalen Erlebnisse wollen verdaut werden. Die Seele sucht ihr Gleichgewicht. Sie möchte sich wieder neu ausrichten.
 
Eine Belastung des Körpers oder Psyche führt auch immer zu einer Belastung des energetischen Systems. Das energetische System verbindet Körper, Seele und Geist. Das energetische System kann man mit einer "elektrischen Leitung" vergleichen, auf der die Informationen weitergegeben werden.
Genau wie im Haus eine Unterversorgung mit Strom fatale Folgen hat, führt eine Unterversorgung des Körpers mit Lebensenergie zu weit reichenden Störungen.
 
Den totalen Ausfall von Lebensenergie nennen man Tod.
 
5. Ernährungsbedingte Ursachen
Viele Menschen ernähren sich nicht mehr ausgewogen.
Die Auswahl der Nahrungsmittel hat einen Einfluss auf den Energiehaushalt des Menschen. Übermäßiger Konsum von Süßigkeiten schädigt nach der Lehre der östlichen Medizin die Niere und Blase und hat einen schlechten Einfluss auf Leber und Gallenblase. Ein erhöhtes Bedürfnis nach Süß entsteht oftmals, wenn Menschen wirtschaftlich oder emotional verunsichert, in Sorge sind. Es ist der Versuch, sich dadurch indirekt einen sicheren Boden zu schaffen. Allein durch Ernährung könnte man in leichteren Fällen hierauf schon einen positiven Einfluss ausüben. Nach der Lehre der östlichen Medizin gibt süß kurzfristig das Gefühl geerdet zu sein, während bitter die Erde baut. Magen und Bauchspeicheldrüse werden durch bitter gestärkt. Selbstsicherheit und Selbstwert werden unterstützt und man braucht nicht mehr so viel süß zu essen. Das energetische System wird durch eine ausgewogene Ernährung in Balance gehalten. Man stärkt auf diese Weise Körper und Seele und bleibt länger gesund. Eine gute Ernährung ist ein wichtiger Schlüssel um psychosomatische Krankheiten in den Griff zu bekommen.
 
6. Berufsbedingte Ursachen und umweltbedingte Ursachen
Zu den berufsbedingten Ursachen psychosomatischer Erkrankungen gehören in erster Linie eine schlechte Haltung bei der Arbeit, Stress und Mobbing.
Durch eine schlechte Haltung, z. B. den Rücken zu sehr nach vorne beugt wird, kommt es zu Verkrampfungen in der Wirbelsäule und einer Einengung des Brustraums. Die Atmung wird flach und die Lunge nicht so gut durchlüftet. Dadurch verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung in den Organen, die Leistungsfähigkeit sinkt. Gleichzeitig fördert die Einengung des Brustkorbs und die verminderte Atmung nach der Lehre des Shiatsu und TCM Traurigkeit und Depressionen.
 
Zu den umweltbedingten Ursachen gehören u.a. klimatische Veränderungen, Allergien gegen Pollen und Umweltgifte. Allergien führen häufig zur Schwellung der Schleimhäute in Nase, Rachen und Nebenhöhlen, Tränen und Schwellung der Augen, Juckreiz. Durch diese Symptome wird das klare Denken erschwert, der Juckreiz macht den Menschen reizbar und irritiert das Nervensystem. Er neigt zu Traurigkeit, Ungeduld und Reizbarkeit. Diese Beispiele zeigen, wie körperliche Symptome unsere Psyche nachhaltig beeinflussen.
 
Sie sehen also, wie die Seele und die Psyche Einfluss auf unseren Körper nehmen und wie der Körper andererseits unser seelisches und psychisches Wohlbefinden beeinflusst.
Das Wort psychosomatisch spricht demnach von der Wechselwirkung zwischen der Psyche, Seele und dem Körper.
 
Wie finde ich nun den richtigen Therapeuten, die richtige Behandlung?
Bei Erkrankungen der Seele, des Geistes und des Körpers wird immer auch das energetische System des Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Eine Balance des energetischen Systems bringt daher sehr schnell Besserung. Sie stärkt die Selbstheilungskräfte im Menschen, seine Abwehr gegen Infekte und Umwelteinflüsse und fördert dadurch die Wiederherstellung der körperlichen, seelischen und geistigen Ordnung.
 
Energetische Behandlungsmethoden, die auf den Energiehaushalt und das Informationssystem des Menschen einwirken.
Dazu gehören: die Homöopathie, Shiatsu, die traditionelle chinesische Medizin (TCM), die Anthroposophische Medizin, die Osteopathie, Bachblüten, Schüßler Salze, Aromatherapie, Kinesiologie, Ayurveda, Klangschalentherapie etc.
 
Die Schulmedizin ist wichtig zur medizinischen Versorgung des Körpers, zur Diagnostik und Überprüfung des Behandlungserfolgs.
 
Bei der Heilung der Seele, also der Findung des Ziels, des Sinns und der Lebensaufgabe helfen: Seelsorge, Meditation, Kontemplation, Chakra-Arbeit, unterschiedliche Therapieformen wie die künstlerischen Therapien (Musik-, Kunst-, Schreib- und Tanztherapie) und besonders die schamanische Therapie. In der schamanischen Therapie werden die durch starke Stress und Traumata verloren gegangenen Seelenanteile zurückgeholt. Diese Seelenanteile tragen bestimmte Seeleneigenschaften wie Mut, Selbstvertrauen, Selbstwert, Achtsamkeit etc. Wie Sandra Ingermann in ihrem Buch "Die Rückkehr der verlorenen Seele" beschreibt, ist Therapie erfolgreicher, wenn der Klient in seine volle Seelenessenz zurückgefunden hat.
 
Bei der Heilung des Geistes helfen in erster Linie die oben aufgeführten energetischen Heilweisen, sowie NLP, Coaching, Wahrnehmung, Schulungen, Verhaltenstherapie, sowie andere Therapien.
Bei psychischen Belastungen sind energetische Behandlungsmethoden zusammen mit anderen Therapien sehr hilfreich.
 
Unterstützend ist immer eine ausgewogene Ernährung. Körperlich Bewegung verbrennt die Stresshormone und regt den Energiefluss an. Dadurch kann der Mensch emotional belastende Erlebnisse besser verdauen, Stresshormone belasten den Körper nicht mehr und die Seele findet schneller in ihr Gleichgewicht.
 
Meditation, Kontemplation, Yoga, Qi Gong, Klangmassage, Wassershiatsu und andere Entspannungstechniken helfen in der Ruhe zu bleiben und entlasten so unseren Körper, die Seele und den Geist.
 
Wie Sie sehen, greifen viele Dinge ineinander, um das Gleichgewicht zwischen Körper, Seele und Geist wieder herzustellen. Sie als betroffener Mensch wissen selbst am besten, woran es Ihnen fehlt. Wenn Sie still werden und nach innen hören, spüren Sie sehr genau, was Ihnen gut tut. Haben Sie den Mut, die ersten Schritte zu gehen und herauszufinden, was Ihnen persönlich am besten hilft, Ihr inneres Gleichgewicht wieder herzustellen. Fordern Sie die Sie behandelnden Ärzte und Therapeuten auf, zusammen für Ihr Wohl zu arbeiten, damit die linke Hand weiß was die rechte tut.
 
Die Psychosomatik spricht von dem Gleichgewicht zwischen Körper und Seele. Im Altertum war der Arzt immer auch Seelsorger, weil man noch um diese Zusammenhänge wusste. Dieses Gleichgewicht kann nur wieder hergestellt werden, wenn beiden Bedürfnissen Rechnung getragen wird.

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